Veröffentlicht am 13.02.2026 14:19

Später wird's moderner und sicherer

Die Gotthardstraße ist derzeit eine große Baustelle. Hier wird die U5 nach Pasing verlängert: Tunnel und U-Bahnhof „Baumschule Laim“ entstehen in offener Bauweise (Foto: job)
Die Gotthardstraße ist derzeit eine große Baustelle. Hier wird die U5 nach Pasing verlängert: Tunnel und U-Bahnhof „Baumschule Laim“ entstehen in offener Bauweise (Foto: job)
Die Gotthardstraße ist derzeit eine große Baustelle. Hier wird die U5 nach Pasing verlängert: Tunnel und U-Bahnhof „Baumschule Laim“ entstehen in offener Bauweise (Foto: job)
Die Gotthardstraße ist derzeit eine große Baustelle. Hier wird die U5 nach Pasing verlängert: Tunnel und U-Bahnhof „Baumschule Laim“ entstehen in offener Bauweise (Foto: job)
Die Gotthardstraße ist derzeit eine große Baustelle. Hier wird die U5 nach Pasing verlängert: Tunnel und U-Bahnhof „Baumschule Laim“ entstehen in offener Bauweise (Foto: job)

Derzeit wird in der Gotthardstraße die Verlängerung der U5 gebaut. Wenn diese fertig ist und alle Leitungen zurückverlegt wurden, kann die Oberfläche wieder hergestellt werden. Das kann nach aktuellem Stand beginnt Anfang 2028 beginnen und wird voraussichtlich rund drei Jahre dauern und 17,6 Millionen Euro kosten.

Genehmigung erteilt

Der Bauausschuss des Stadtrats hat dafür jetzt die Projektgenehmigung für den Bereich zwischen Genovevaweg und dem östlichen Ende der U-Bahn-Baustelle erteilt. „Der Beschluss verschafft den Anwohnenden in der Gotthardstraße und umliegenden Quartieren Gewissheit, dass ihre Straße nicht nur in absehbarerer Zeit wieder in hoher Qualität hergestellt wird, sondern dass die Gotthardstraße an ihrer Oberfläche moderner, sicherer und noch grüner werden kann als zuvor”, sagte Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer. „Breite Geh- und Radwege und barrierefreie Bushaltestellen sorgen für Sicherheit und Komfort. Die neue U-Bahn-Station und die in diesem Bereich vorgesehene Kunst am Bau werden zusätzliche, Identifikation stiftende Elemente sein.“

Künftig Radvorrangroute

Nach dem Bau des neuen U-Bahn-Tunnels und des künftigen U-Bahnhofs „Baumschule Laim“ in offener Bauweise wird das Baureferat die Oberfläche der Gotthardstraße neu gestalten. Ziel ist eine deutliche Aufwertung für den Fuß- und Radverkehr sowie eine nachhaltige Straßenraumgestaltung. Breitere Gehwege, durchgängige bauliche Radwege und neue, sichere Querungen verbessern die Aufenthalts- und Verkehrsqualität. Die Gotthardstraße ist Teil einer Radvorrangroute; die Radwege werden künftig bis zu 2,50 Meter breit sein.
Die Fahrbahnbreiten werden abschnittsweise angepasst, um den Anforderungen von Busverkehr und Feuerwehr gerecht zu werden. Die Bushaltestelle Stroblstraße wird barrierefrei ausgebaut.

Begrünung und Entsiegelung

Ein planerischer Schwerpunkt liegt auf Begrünung und Entsiegelung: Entlang der Gotthardstraße werden beidseitig neue Baumgräben angelegt und der Allee-Charakter wieder hergestellt. Das Baureferat pflanzt möglichst große Bäume in hoher Qualität, um das Grünvolumen zügig wiederherzustellen. Die neuen Bäume werden bei der Pflanzung bereits einen Stammumfang von 30 bis 40 Zentimeter und eine Höhe von über sieben Metern aufweisen.

Schön gerechnet

Im öffentlichen Straßenraum können 133 neue Bäume gepflanzt werden, erklärt das städt. Baureferat in einer aktuellen Meldung. Das seien „mehr als vor Beginn der U-Bahn-Baumaßnahme gefällt werden mussten. Zwischen östlichem Bauende und Genovevaweg wurden indes laut Stadtratsvorlage 142 freistehende Bäume gefällt. 125 davon standen im öffentlichen Straßenraum und 17 auf angrenzenden Privatflächen. Nur wenn man die „Privatbäume” weglässt, geht die „Mehr als vorher”-Rechnung gerade so auf.

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