Veröffentlicht am 21.09.2026 12:22

Wandbild an Außenmauern der Gethsemanekirche

An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Martin Blumöhr ein Wandbild entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”.  (Foto: Honig)
An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Martin Blumöhr ein Wandbild entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”. (Foto: Honig)
An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Martin Blumöhr ein Wandbild entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”. (Foto: Honig)
An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Martin Blumöhr ein Wandbild entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”. (Foto: Honig)
An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Martin Blumöhr ein Wandbild entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”. (Foto: Honig)

An den Außenmaurern der Gethsemanekirche ist auf großformatigen Wandtafeln als ein Kunstprojekt der Serie „Public Viewing” in einer Gemeinschaftsarbeit mit Kindern und Jugendlichen ein Wandbild des Künstlers Martin Blumöhr entstanden. Der Titel des Kunstprojekts lautet „Liberi Temporis”. Als kompositorischer Mittelpunkt dienen dabei die „Gedankenskulpturen” der zehn Mädels und Jungs zum Thema „Zukunft”.
Zunächst schrieben sie dazu ihre Hoffnungen und Ängste auf. Dabei zeigte sich eine große Themenvielfalt: Erderhitzung und Umweltzerstörung, Ausgrenzung bei Social Media, Angst vor Krieg und Entmenschlichung durch KI einerseits, aber auch Bewahrung der Schöpfung, Reparatur des Zerstörten, Zusammenhalt und Freude an der Schönheit der Welt andererseits. Danach gestalteten die jungen Künstlerinnen und Künstler dann mit Unterstützung von Martin Blumöhr eigene Entwürfe und setzten sie mit seiner Hilfe selbst in mehreren ganztägigen Workshops auf den Wandtafeln um.

Verdienter Applaus

Kürzlich gab es eine Eröffnungsfeier zusammen mit den Künstlerinnen und Künstlern, musikalisch umrahmt von Stefanie Benker. In Anwesenheit von Dekanin Angela Smart und der Schulleiterin der Grundschule Werdenfelsstraße dankte Pfarrer Ralf Honig den Kindern und Jugendlichen für ihre Kunst, die ein großes Geschenk für die Gethsemanekirche und das Stadtviertel darstelle und den Erwachsenen ihre Verantwortung für die Zukunft der Kinder immer sichtbar vor Augen führe. Martin Blumöhr dankte er für seine engagierte Arbeit mit den Kindern, die er auf humorvolle und wertschätzende Art bei diesem Projekt unterstützte.
Der Vorsitzende des Bezirksausschusses Sendling-Westpark, Günter Keller, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung der Kirchengemeinde für das Stadtviertel und bedankte sich dafür, dass sie sich auch durch diese Aktion im öffentlichen Raum öffne.
Alle Bildelemente wurden von den Kindern selber erklärt. Den verdienten Applaus gab es dann von den Mitfeiernden. Zum Abschluss bekamen die Kinder und Jugendlichen von Martin Blumöhr ihre ursprünglichen Entwürfe im Glasrahmen überreicht, und von der Kirchenmaus Fieps eine Urkunde, die sie mit sofortiger Wirkung zu „Kirchenmalerinnen und Kirchenmalern von Gethsemane” ernennt.
Finanziell wurde das kunstpädagogische Projekt vom Bezirksausschuss Sendling-Westpark und durch Spenden unterstützt. Pfarrer Honig dankte auch dafür und verwies darauf, dass auch nach Vollendung des Kunstwerks weiterhin Spenden zu dessen Finanzierung gebraucht werden.

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