44 Künstlerinnen und Künstler aus Sendling und ein offenes Thema: Unter dem Titel „Chaos oder Struktur?“ zeigt der vierte Sendlinger Bilderfries vom 2. bis 30. Juli Arbeiten in der Sendlinger Kulturschmiede (Daiserstraße 22).
Die Ausstellung versammelt Positionen von Künstlern, die in Sendling leben oder arbeiten – von engagierten Hobbykünstlern bis hin zu freien Kunstschaffenden. Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein einheitlicher künstlerischer Anspruch, sondern die Vielfalt der Perspektiven und der Austausch im Stadtteil. Aus den einzelnen Beiträgen entsteht ein gemeinsamer Bilderfries. Die Arbeiten – höchstens 60 × 40 cm groß – reichen von Malerei und Zeichnung bis zu experimentellen Ansätzen und spiegeln eine große stilistische Bandbreite wider.
Der Sendlinger Bilderfries versteht sich bewusst als offenes Ausstellungsformat: Er bietet auch weniger etablierten Künstlern eine Plattform und schafft Raum für Begegnung, Vernetzung und gemeinsames künstlerisches Arbeiten. So entsteht ein lebendiges Bild der lokalen Kreativszene – nahbar, vielfältig und im direkten Dialog mit der Nachbarschaft.
Der Ausstellungstitel stellt eine Frage, die auch über die Kunst hinausweist: Wie bewegen wir uns zwischen Chaos und Struktur – im Alltag, in der Gesellschaft oder in unseren eigenen Gedanken? Die Beteiligten reagieren darauf mit sehr unterschiedlichen Perspektiven – ernst, humorvoll oder überraschend.
Die Vernissage findet am 2. Juli um 19 Uhr mit musikalischer Begleitung von Peter and the Lost Boys statt. Während der vierwöchigen Ausstellungszeit ergänzt ein Rahmenprogramm mit Führungen, Lesungen, Musik und Film die Ausstellung.
Die Öffnungszeiten sind Mi / Do 18–21 Uhr und Sa / So 16–19 Uhr sowie zu Veranstaltungen des Rahmenprogramms.
Weitere Informationen unter https://www.sendlinger-kulturschmiede.de.