Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen/Bestand in den fünf bevölkerungsreichsten Städten Bayerns zeigen im zweiten Halbjahr 2025 deutliche Unterschiede. „Während München weitgehend vom oberen Preissegment geprägt ist, bieten Städte wie Nürnberg, Augsburg oder Ingolstadt ein breiteres Angebot in den mittleren und niedrigeren Preisklassen”, sagt Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts.
In München liegen laut Kippes rund 97 Prozent der angebotenen Eigentumswohnungen bei einem Quadratmeterpreis von 5.000 Euro und mehr. Lediglich rund 2 Prozent der Angebote bewegen sich zwischen 4.000 und 5.000 Euro/m² und nur 1 Prozent der angebotenen Wohnungen kostet weniger als 4.000 Euro/m². Damit nimmt die Landeshauptstadt im bayerischen Vergleich eine klare Ausnahmestellung ein.
Anders stellt sich die Situation in Nürnberg dar: Hier entfallen rund 59 Prozent der Angebote auf das untere Preissegment bis unter 4.000 Euro/m². Rund 29 Prozent liegen zwischen 4.000 und 5.000 Euro/m², während nur 13 Prozent die Marke von 5.000 Euro/m² überschreiten.
In Augsburg zeigt sich eine ausgewogenere Struktur. Der größte Anteil der Angebote (41 Prozent) liegt im mittleren Segment zwischen 4.000 und 5.000 Euro/m². Rund 32 Prozent der angebotenen Wohnungen kosten weniger als 4.000 Euro/m² und 26 Prozent werden dem hochpreisigen Segment ab 5.000 Euro/m² zugeordnet.
Auch in Ingolstadt ist das mittlere Preissegment mit 39 Prozent am stärksten vertreten. 31 Prozent der Angebote liegen bei 5.000 Euro/m² und mehr, 30 Prozent der Angebote bei unter 4.000 €/m².
Regensburg aber weist einen Schwerpunkt im oberen Preissegment auf: Etwa 45 Prozent der angebotenen Wohnungen liegen bei mindestens 5.000 Euro/m². Rund 32 Prozent bewegen sich im mittleren und 24 Prozent im unteren Preissegment.