Die 1971 gebaute Brücke, die die Landshuter Allee über die Dachauer Straße führt, muss saniert werden. Die am 20. Januar begonnenen Arbeiten dauern wohl das ganze Jahr, teilte die Stadt mit. Die Brücke hat altersbedingt Schäden, insbesondere an den Übergangskonstruktionen, Stützen, Pfeilern sowie Rampenbauwerken. Das städt. Baureferat muss deshalb die durch den täglichen Verkehr hochbelasteten Fahrbahnübergänge aus Stahl erneuern und weitere Brückenbauteile sowie Rampenbauwerke instandsetzen. Zudem müssen zwei Pfeiler der Brücke verstärkt werden.
Während der gesamten Baumaßnahme ist das Nutzen der Parkplätze unter der Brücke nicht möglich. Abhängig vom Baufortschritt kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Abschnittsweise müssen die neben den Rampenstützwänden liegenden Fahrspuren eingeengt werden, damit das Baureferat die Betoninstandsetzungsarbeiten am Fußpunkt der Rampenwände durchführen kann.
Von voraussichtlich Ende Mai bis Ende Oktober wird die Landshuter Allee im Bereich der Brücke nur einspurig in beide Richtungen befahrbar sein. Die Verkehrsumlegung erfolgt jeweils vor Beginn der Auf- und Abfahrtsrampen. Auch unter der Brücke sind zeitlich begrenzte Einschränkungen in beide Richtungen nötig. Dort wird es Umleitungen des Fuß- und Radverkehrs geben.
Die Straßenbahnline 20 ist von den Arbeiten nicht betroffen. Die Haltestelle „Olympiapark West“ bleibt zu jeder Zeit und aus allen Richtungen uneingeschränkt erreichbar.