Veröffentlicht am 28.01.2026 11:35

Entwicklung im Dialog: Bürgerwerkstatt am 3. Februar zum Quartier am Bahnhof

So könnte die Wildapfelstraße nach den Plänen der Investoren einmal aussehen.  (Foto: Scrivo Communications)
So könnte die Wildapfelstraße nach den Plänen der Investoren einmal aussehen. (Foto: Scrivo Communications)
So könnte die Wildapfelstraße nach den Plänen der Investoren einmal aussehen. (Foto: Scrivo Communications)
So könnte die Wildapfelstraße nach den Plänen der Investoren einmal aussehen. (Foto: Scrivo Communications)
So könnte die Wildapfelstraße nach den Plänen der Investoren einmal aussehen. (Foto: Scrivo Communications)

Neuer Ort, neue Interessenten: Nach dem großen Erfolg der Informationsveranstaltung im November geht die Gemeinde Taufkirchen gemeinsam mit der Eigentümergemeinschaft „Quartier am Bahnhof” den nächsten Schritt. Am 3. Februar um 18 Uhr lädt sie zur Bürgerwerkstatt – diesmal direkt im Zentrum Taufkirchens, im Kultur & Kongress Zentrum am Köglweg. So sollen vermehrt Anwohner aus dem zentralen Ortsteil rund ums Rathaus angesprochen und in den aktuellen Planungsstand eingebunden werden.
„Bei der letzten Veranstaltung im Huber+Suhner-Areal haben wir gespürt, dass viele Bürgerinnen und Bürger noch mehr Informationen im direkten Gespräch wünschen. Darauf reagieren wir nun mit einem bewusst angepassten Format”, erklärt Christian Hörmann von der CIMA-Beratung + Management GmbH. Das neue Konzept verzichtet auf lange Vorträge und setzt stattdessen direkt auf vier offene Themeninseln, an denen Fachplaner, Architekten und Projektverantwortliche für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen.
Die Besucherinnen und Besucher können sich frei zwischen den Stationen bewegen, gezielt die Themen ansteuern, die sie interessieren, und nach Belieben kommen und gehen.

Experten erläutern Schwerpunkte

An den Themeninseln erwarten die Gäste Expertinnen und Experten zu folgenden Schwerpunkten:

  • Masterplan und Gesamtentwicklung: Überblick über das Gesamtkonzept und den aktuellen Planungsstand
  • Grün- und Freiflächenplanung: Gestaltung von öffentlichen Räumen und Aufenthaltsqualität im neuen Quartier
  • Mobilität im Quartier: Verkehrskonzept, Anbindung und Mobilitätslösungen
  • Nutzungen und Wohnen: Fokus auf Wohnraumplanung

Platz für alle Generationen

Aktuell wird im städtebaulichen Vertrag die Frage des mietpreisgebundenen Wohnraums verhandelt. „Dieser Wohnraum ist vor allem für Menschen gedacht, die im Quartier arbeiten oder leben möchten – etwa Beschäftigte in Kitas oder sozialen Einrichtungen”, erläutert Hörmann.
Das Ergebnis soll ein ausgewogener Wohnmix werden, der verschiedene Lebensmodelle und Einkommensgruppen berücksichtigt – von Familienwohnungen über barrierefreie Wohnungen bis hin zu Senioren- und Pflegeeinrichtungen. „Uns ist wichtig, dass das neue Quartier am Bahnhof für alle Generationen Platz bietet und niemand an den Rand gedrängt wird”, betont Hörmann.

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