Veröffentlicht am 02.03.2026 11:53

Bayernweit leichter Aufwind bei Baugenehmigungen

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist bayernweit gestiegen, in München allerdings gesunken. (Foto: bas)
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist bayernweit gestiegen, in München allerdings gesunken. (Foto: bas)
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist bayernweit gestiegen, in München allerdings gesunken. (Foto: bas)
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist bayernweit gestiegen, in München allerdings gesunken. (Foto: bas)
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen ist bayernweit gestiegen, in München allerdings gesunken. (Foto: bas)

Im vergangenen Jahr 2025 wurden bayernweit laut statistischem Landesamt rund 44.300 Wohnungen zum Bau freigegeben. Gegenüber dem schwachen Vorjahr 2024 mit rund 41.200 Baugenehmigungen entspricht dies einem Anstieg von +7,5%. Zum ersten Mal seit 2022, der Zins- und Trendwende in der Baubranche und am Immobilienmarkt, sei ein positives Signal in Bayern wahrnehmbar, teilt das IVD-Marktforschungsinstitut mit.

Über den gesamten Jahresverlauf 2025 unterlagen die Genehmigungszahlen naturgemäß einigen Schwankungen. Mit rund 3.100 Baufreigaben wurde im Mai der schwächste Monatswert ermittelt. Im September konnte mit über 5.200 Baufreigaben das mit Abstand beste Ergebnis des vergangenen Jahres verbucht werden.

München: Talfahrt nicht gestoppt

Im Gegensatz zum bayernweiten Aufwärtstrend konnte die Talfahrt im Neubau in München nicht gestoppt werden, obwohl gerade die bayerische Landeshauptstadt der „Hotspot” schlechthin ist. Mit knapp 5.400 genehmigten Wohnungen wurde 2025 das Vorjahresergebnis um ein Viertel deutlich verfehlt. Im Oktober 2025 wurden die meisten Baufreigaben (847) erteilt, im Juni 2025 die wenigsten (59).

„Für München, die größte Stadt Bayerns, die über Jahre einen deutlichen Einwohnerzuwachs zu bewältigen hat, ist die anhaltende Neubauflaute auf dem Wohnungsmarkt eine bittere und besorgniserregende Nachricht“, fasst Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, zusammen: „Angesichts in den letzten Jahren massiver Preissteigerungen für Baustoffe und Handwerkerleistungen sowie wachsender Anforderungen an Neubauten agieren sowohl private als auch institutionelle und genossenschaftliche Bauträger weiterhin sehr zurückhaltend.“ Das IVD Institut bezieht sich in seiner Analyse auf genehmigte Wohnungen in neuen Wohngebäuden.

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