Wer in den exklusivsten Wohnlagen deutscher Großstädte eine Immobilie erwerben will, muss mit Quadratmeterpreisen in fünfstelliger Höhe rechnen. Wie ein Ranking der Angebotspreise von Wohnimmobilien in den Stadtteilen der 15 größten deutschen Städte zeigt, knacken die begehrtesten Gegenden in München und Hamburg die 10.000-Euro-Marke.
Die Isarmetropole spielt preislich in einer eigenen Liga - in der Münchner Altstadt kosten Immobilien fast doppelt so viel wie in Berlin-Mitte. Ganz anders sieht es am unteren Ende des Preisrankings aus: Hier finden sich vor allem Viertel in weniger wohlhabenden Großstädten wie Duisburg oder Bremen mit Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro.
„Das Preisgefälle zwischen den Wohnlagen in deutschen Großstädten ist enorm”, sagt immowelt-CEO Theo Mseka: „Besonders in den exklusivsten Gegenden Münchens haben die Immobilienpreise ein Niveau erreicht, das selbst die teuersten Berliner Ecken weit hinter sich lässt. Lediglich in Hamburg können einige Stadtteile mithalten.“
Angeführt wird das Preisranking vom Bezirk Altstadt-Lehel mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12.689 Euro. Dahinter folgen mit Maxvorstadt (11.312 Euro) und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (11.045 Euro) weitere Münchner Bezirke. Insgesamt befinden sich 11 der 20 teuersten Stadtteile in der bayerischen Landeshauptstadt. Der einzige Stadtteil außerhalb Münchens, in dem die 10.000-Euro-Marke durchbrochen wird, ist Harvestehude in Hamburg (10.241 Euro).
Der teuerste Berliner Stadtteil ist das grüne Villenviertel Dahlem im Südwesten der Stadt, das mit 7.190 Euro lediglich auf Platz 46 landet.