Veröffentlicht am 20.03.2026 10:57

Marktbericht zu Kaufpreisen für Wohnimmobilien in Bayern vorgestellt

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt in Bayern aktuell wieder leicht zu. (Foto: mha)
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt in Bayern aktuell wieder leicht zu. (Foto: mha)
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt in Bayern aktuell wieder leicht zu. (Foto: mha)
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt in Bayern aktuell wieder leicht zu. (Foto: mha)
Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt in Bayern aktuell wieder leicht zu. (Foto: mha)

Nach dem starken Einbruch in den Jahren 2022 und 2023 befindet sich der Wohnimmobilienkaufmarkt in Bayern im Frühjahr 2026 in einer Phase der Stabilisierung. Das besagt der Marktbericht „Wohnimmobilien Kaufobjekte Bayern und Landeshauptstadt München Frühjahr 2026“ des Marktforschungsinstituts des IVD Süd.

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien nimmt demnach wieder leicht zu, auch wenn sie deutlich unter dem Niveau der Boomjahre bis etwa 2021 liegt. Das Zinsniveau bleibt dabei ein zentraler Einflussfaktor. Trotz einer gewissen Stabilisierung der Finanzierungskonditionen stellen die im Vergleich zu früher deutlich höheren Bauzinsen für viele Haushalte weiterhin eine wichtige Hürde beim Immobilienerwerb dar, erläutert das Marktforschungsinstitut.

Ausdifferenzierung wird stärker

Im Vergleich zu den Vorjahren ist eine stärkere Ausdifferenzierung des Marktes zu beobachten: Während gut gelegene und qualitativ hochwertige Objekte weiterhin stabile bis leicht steigende Preise erzielen, stehen Immobilien mit Modernisierungsbedarf oder ungünstiger energetischer Ausstattung stärker unter Druck: Diese Objekte benötigen häufig längere Vermarktungszeiten - und sind teilweise nur mit Preisabschlägen veräußerbar.

Im Segment der Bestandsimmobilien hat sich das Angebot insgesamt etwas ausgeweitet: Der Anstieg ist dabei vor allem auf Objekte zurückzuführen, die bestimmte Einschränkungen aufweisen. Dazu zählen beispielsweise Immobilien mit einem niedrigen energetischen Standard, Modernisierungs- oder Instandhaltungsbedarf, ungünstigeren Lagen oder auch Objekte, deren Preisvorstellungen im Verhältnis zur Ausstattung und Qualität als zu hoch eingeschätzt werden.

Die Preisentwicklung auf dem bayerischen Wohnimmobilienmarkt befindet sich auch im Frühjahr 2026 nach wie vor in einer Anpassungsphase. Während auf dem Baugrundstücksmarkt weitere Preisrückgänge zu beobachten sind, zeigen sich in anderen Segmenten leichte Preissteigerungen. Eine klare und nachhaltige Marktentspannung ist bislang nicht erkennbar.

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