Der Wasserverbrauch in München ist zuletzt wieder deutlich gestiegen und hat neben der Trockenheit die Lage für die Wasserversorgung zusätzlich angespannt. Während der Durchschnittsverbrauch normalerweise bei etwa 300 Millionen Litern Wasser pro Tag liegt, stieg der Verbrauch zuletzt wieder auf über 360 Millionen Liter an. Weder die Niederschläge der vergangenen Tage noch die für die nächste Zeit vorhergesagten reichen aus, um die Wassersituation zu entspannen.
Die Landeshauptstadt München hat daher heute, Dienstag, 14. Juli, in einer Allgemeinverfügung die Nutzung von Trinkwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz, die Entnahme von Grundwasser sowie die Entnahme aus oberirdischen Gewässern geregelt.
Untersagt sind damit
Die Allgemeinverfügung für das Stadtgebiet München gilt ab sofort und bis zum Samstag, 1. August. Sie kann bei andauernder Trockenheit verlängert werden. Weitere Informationen finden sich unter stadt.muenchen.de/infos/amtliche-bekanntmachungen.html. Die Landeshauptstadt München weist darauf hin, dass Zuwiderhandlungen gemäß Wasserhaushaltsgesetz mit Geldbußen von bis zu 50.000 Euro geahndet werden können.
Oberbürgermeister Dominik Krause hat das Referat für Klima- und Umweltschutz und die Stadtwerke (SWM) beauftragt, eine Wasserstrategie zu erarbeiten, um die Wasserversorgung der Stadt – vor dem Hintergrund sich verändernder klimatischer Bedingungen wie anhaltender Trockenheit und Hitzeperioden – dauerhaft zu gewährleisten.