Im Juli ist im Münchner Norden wieder allerlei Unterhaltsames geboten. Wer gut zu Fuß ist und den Stadtteil Harthof näher kennenlernen möchte, hat am Sonntag, 12. Juli, beim Stadtviertelspaziergang beste Gelegenheit dazu. Treffpunkt ist beim „Fahrenden Raum” an der U-Bahnstation Harthof. Zusammen mit Josef Flossmann geht es um 17 Uhr von dort aus los. Bis ungefähr 18.30 Uhr lernen die Teilnehmer unterwegs verschiedene Geschichten kennen und entdecken unbekannte Schichten des Stadtviertels. Je nach Bedarf kann ein Fahrrad mitgebracht werden. Der Spaziergang endet auch wieder an der U-Bahn-Station Am Hart. Im Anschluss kann noch gemeinsam in einem Gasthof eingekehrt werden. Der „Fahrende Raum” ist ein mobiles Kunst- und Unterhaltungs-Projekt von „Kultur & Spielraum e.V. München”, das im Auftrag des Sozialreferats durchgeführt wird und vom Kulturreferat gefördert ist. Im Juli ist er am Harthof zu Gast: im Park an der Weyprechtstraße/ Ecke Parlerstraße bietet er Spiel und Unterhaltung. Weitere Programmpunkte finden sich unter www.fahrender-raum.de/2026-programm/.
Das Mehrgenerationenhaus „Unter den Arkaden” lädt für Samstag, 18. Juli, zum Sommerfest ein. Von 14 bis 17 Uhr erwartet große wie kleine Besucher ein fröhlicher Nachmittag mit einem bunten Programm, Livemusik und kulinarischen Genüssen. Wer möchte, darf gerne einen kleinen Beitrag fürs Buffet leisten. Das Mehrgenerationenhaus befindet sich in der Dientzenhoferstraße 68 im Harthof.
Theaterfreunde kommen von Dienstag, 14., bis Donnerstag, 16., sowie von Dienstag, 21., bis Donnerstag, 23. Juli, in der Mohr-Villa, Situlistraße 75, in Freimann auf ihre Kosten. Zum Eintrittspreis von regulär 15 und ermäßigt 8 beziehungsweise 5 Euro (Sonderpreis) kann man dabei sein, wenn das „Theater Grenzenlos” mit seinem neuen Stück „Mut” junge Herzen bewegt und von der Zukunft spricht. „Mut” ist ein poetisches Stück über Neuanfänge und die Freude am Wachsen. Es erzählt von Menschen am Meer, die sich im Warten eingerichtet haben, während das Meer als ständige Sehnsucht im Hintergrund rauscht. Tickets sind unter www.theater-grenzenlos.org und an der Abendkasse erhältlich. Das „Theater Grenzenlos” wurde vor zehn Jahren gegründet. Es will jungen Geflüchteten eine Plattform geben, um sich auszudrücken, und ihnen durch künstlerische Arbeit die Integration in die Gesellschaft erleichtern. Das Projekt wird staatlich gefördert.
Das Freimanner Kulturhaus hat noch mehr Kunst im Angebot: Bis zum Sonntag, 2. August, ist im barrierefrei erreichbaren Gewölbesaal „Freimannigfaltig” zu sehen – die Ausstellung zu einem Fotowettbewerb, der beim Mohr-Villa-Sommerfest ausgeschrieben war. Zahlreiche Menschen unterschiedlichen Alters folgten dem Aufruf und reichten persönliche, überraschende und eindrucksvolle Fotografien ein. Es sind alles Bilder von Menschen, die mit Freimann verbunden sind. Mit ihnen eröffnet die Ausstellung einen facettenreichen fotografischen Dialog über das Leben im Stadtteil. Einige Werke werden durch kurze Texte ergänzt, die Geschichten zu den Fotos erzählen. Geöffnet ist montags von 13 bis 16 und donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie nach Vereinbarung. Unter der Telefonnummer 089 324 32 64 oder per E-Mail an die Adresse treffpunkt@mohr-villa.de kann man Kontakt aufnehmen.
Richtig sportlich wird der Juli im Stadtquartier Neufreimann. Dort kann man bis einschließlich Dienstag, 28., auf der Wiese beim Gemeinschaftsgarten kostenlos bei „Fit in Neufreimann” mitmachen. Montags steht ab 19.30 Uhr ein Bootcamp auf dem Programm, dienstags lässt man sich zur selben Zeit von Rosalie Oktay „Rückenfit” machen und donnerstags gibt es ab 16.30 Uhr „Fit mit Hits für Kids”. Interessierte können einfach vorbeizukommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist an der Ecke Friederike-Nadig-Allee 44. Es wird gebeten, eine Matte und reichlich zu trinken mitzubringen. „Fit in Neufreimann” ist ein Angebot der Präventionskette Neufreimann und wird von on MAGs – München Aktiv für Gesundheit e.V. organisiert.