Veröffentlicht am 06.07.2026 16:44

Ein Zeichen setzen für Anerkennung

Daniela Maier, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, lädt zu den Veranstaltungen des Disability Pride Months ein.  (Foto: Kaethe deKoe)
Daniela Maier, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, lädt zu den Veranstaltungen des Disability Pride Months ein. (Foto: Kaethe deKoe)
Daniela Maier, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, lädt zu den Veranstaltungen des Disability Pride Months ein. (Foto: Kaethe deKoe)
Daniela Maier, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, lädt zu den Veranstaltungen des Disability Pride Months ein. (Foto: Kaethe deKoe)
Daniela Maier, ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt München, lädt zu den Veranstaltungen des Disability Pride Months ein. (Foto: Kaethe deKoe)

Im Juli 2026 feiert München erstmals den Disability Pride Month. Mit zahlreichen Veranstaltungen und einer großen Abschlussdemonstration am Freitag, 24. Juli, wird ein starkes Zeichen für die Rechte, die Sichtbarkeit und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen gesetzt. Der Disability Pride Month entstand aus der internationalen Behindertenrechtsbewegung. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Menschen mit Behinderungen ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft und ein Teil menschlicher Vielfalt sind.

Flagge weht am Marienplatz

Am Marienplatz weht ab Freitag, 17. Juli, die Disability Pride Flagge, das internationale Symbol der Bewegung. Die diagonalen Streifen auf der Flagge stehen für das Überwinden gesellschaftlicher Barrieren und für den Zusammenhalt innerhalb der vielfältigen Gemeinschaft von Menschen mit Behinderungen. Jede Farbe repräsentiert unterschiedliche Behinderungsformen und -erfahrungen: Rot steht für körperliche Behinderungen, Gold für kognitive und intellektuelle Behinderungen beziehungsweise Neurodiversität, Weiß für nicht sichtbare und nicht diagnostizierte Behinderungen, Blau für psychische und psychiatrische Behinderungen sowie Grün für Sinnesbehinderungen. Der dunkelgraue Hintergrund erinnert an Menschen, die aufgrund von Ableismus, Ausgrenzung oder Gewalt ihr Leben verloren haben, und steht zugleich für den Widerstand gegen Diskriminierung.

Große Demo bildet den Abschluss

Die Demo am 24. Juli beginnt um 15 Uhr am Odeonsplatz und führt über die Maximilianstraße zum Marienplatz, wo eine Abschlusskundgebung mit dem Behindertenbeirat und der Behindertenbeauftragten Daniela Maier stattfindet. Weitere Infos finden sich unter der Adresse www.landesfachstelle-barrierefreiheit.de/.

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