Bei drei Terminen im Juli können sich die Bürgerinnen und Bürger über das Bürgerenergieprojekt Windkraft Forstenrieder Park informieren. Die Projektverantwortlichen stehen direkt an der Baustelle eines der sechs Windräder für Fragen zur Verfügung.
Das Bürgerenergieprojekt Windpark Forstenrieder Park hat in den vergangenen Monaten wichtige Fortschritte gemacht: Die Standorte der Windkraftanlagen sind vorbereitet, Kabel verlegt und die Fundamente für die Windenergieanlagen fertiggestellt. Jetzt können die Windräder in den kommenden Monaten in die Höhe wachsen. „Ein idealer Zeitpunkt also, den Menschen den Baufortschritt zu zeigen“, sagt Katharina Habersbrunner, Geschäftsführerin der Bürgerwindpark Forstenrieder Park Verwaltungs GmbH.
Vor Ort sind Vertreterinnen und Vertreter der Projektgesellschaft Bürgerwindpark Forstenrieder Park GmbH & Co. KG, der beteiligten Kommunen Baierbrunn, Neuried, Pullach und Schäftlarn sowie der beiden beteiligten Energiegenossenschaften Bürgerenergiegenossenschaft BENG eG und Energiegenossenschaft Fünfseenland eG.
Die Info-Stände sind alle im Juli an der Baustelle der Windenergieanlage Nr. 2. Das ermöglicht den direkten Austausch auch über dieNachhaltigkeit des Projekts und seine Bedeutung für die Energieversorgung der Gemeinden südlich von München.
Ort und Termine der Infostände im Forstenrieder Park (im Bereich Max-Josef-Geräumt zwischen Römerstraße und Ludwigs Geräumt):
Das Bürgerwindprojekt Windkraft Forstenrieder Park ist eine Initiative der vier Kommunen Baierbrunn, Neuried, Pullach und Schäftlarn. Gemeinsam mit der Innovative Energie für Pullach (IEP) wollen sie sechs Windräder im Forstenrieder Park errichten und Bürgerinnen und Bürger am Projekt über Energiegenossenschaften finanziell beteiligen. Die vier Gemeinden sind in der Ende 2023 gegründeten Betreibergesellschaft vertreten. Die Bürgerenergiegenossenschaft BENG eG und die Energiegenossenschaft Fünfseenland eG wurden im Jahr 2024 ebenfalls Kommanditisten der Betreibergesellschaft. Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden konnten sich am Windprojekt finanziell beteiligen. Die Energiegenossenschaften organisieren die Bürgerbeteiligung.