Wie können Menschen heute und in Zukunft bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich wohnen? Antworten darauf soll der „Tag der offenen Wohnprojekte 2026“ am Samstag, 4. Juli, geben. Zahlreiche gemeinschaftliche Wohnprojekte in München und im Umland öffnen ihre Türen und laden Interessierte zu Führungen, Gesprächen und Begegnungen ein.
Von 10 bis 18 Uhr können Besucherinnen und Besucher Projekte unterschiedlichster Art kennenlernen – von Wohnungsgenossenschaften und Baugemeinschaften über Mehrgenerationenhäuser bis hin zu selbstorganisierten Mietgemeinschaften. Die teilnehmenden Projekte verteilen sich über das Münchner Stadtgebiet - zum Beispiel in Schwabing, Bogenhausen, der Messestadt Riem oder Freiham - und darüber hinaus auf Standorte im Umland wie Unterhaching, Olching, Massenhausen (Gemeinde Neufahrn bei Freising) und Eresing (Landkreis Landsberg am Lech). Alle Projekte zeigen, wie vielfältig gemeinschaftliches Wohnen in und um München inzwischen geworden ist.
Der Tag der offenen Wohnprojekte macht diese Vielfalt sichtbar und bietet die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Bewohnerinnen und Bewohner führen an diesem Tag durch ihre Gebäude, präsentieren ihre Höfe und Dachterrassen. Sie stellen ihre Ideen für ein gelungenes Miteinander vor. Und sie zeigen, wie partizipatives Planen und nachhaltiges Wirtschaften funktionieren kann.
Angesichts hoher Wohnkosten, wachsender Flächenknappheit und gesellschaftlicher Veränderungen suchen viele Menschen nach neuen Wohnformen. Gemeinschaftliche Wohnprojekte schaffen dabei nicht nur Wohnraum, sondern fördern Nachbarschaft, gegenseitige Unterstützung und langfristige Verbundenheit mit dem Wohnort. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur sozialen und nachhaltigen Entwicklung.
Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Das vollständige Programm mit allen beteiligten Wohnprojekten in München und der Region ist unter www.mitbauzentrale-muenchen.de zu finden.