Passend zum Abschluss des alten Schuljahres ist der Erweiterungsbau des Gymnasiums Ismaning eingeweiht worden. Damit ist die Schule in dem am 15. September beginnenden neuen Schuljahr 2026/27 bereit für die Anforderungen des neunjährigen Gymnasiums (G9) und dementsprechend steigende Schülerzahlen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Schule sowie den am Bau beteiligten Unternehmen nahmen an der Feier teil.
„Diese Investition ist weit mehr als ein Bauprojekt. Sie ist ein klares Bekenntnis zur Bildung und damit zu unserer Zukunft”, betonte Ismanings Erster Bürgermeister Alexander Greulich in seiner Ansprache. Durch den Neubau wird das Gymnasium am Seidl-Kreuz-Weg von einer vierzügigen zu einer fünfzügigen Schule. Entstanden sind 13 zusätzliche Klassenzimmer, ein Differenzierungsraum, zwei Lernflure sowie zusätzliche Sanitär- und Technikräume. Die Schulkapazität ist von 32 auf 45 Klassen gewachsen. Ergänzt wird der Neubau durch moderne Außenanlagen mit einer Calisthenics-Anlage und 130 Fahrradstellplätzen.
Der Erweiterungsbau wurde nach Angaben der Gemeinde Ismaning in nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise errichtet. Eine Photovoltaikanlage, die Wärmeversorgung über Fernwärme sowie helle, barrierefreie Lernräume sollen den zukunftsorientierten Charakter des Gebäudes unterschreiben.
Nach rund zweijähriger Bauzeit konnte das Projekt im Juli fertiggestellt werden. Der Landkreis München hat 70 Prozent der nach Abzug der Fördermittel verbleibenden Kosten übernommen. Weitere Fördermittel stammen vom Freistaat Bayern und vom Bund.