Waldbesitzer schließen Bildungsprogramm ab

Die Teilnehmenden des Bildungsprogramms Wald (BIWA) präsentieren ihre Urkunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Seminarreihe. (Foto: AELF EE)
Die Teilnehmenden des Bildungsprogramms Wald (BIWA) präsentieren ihre Urkunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Seminarreihe. (Foto: AELF EE)
Die Teilnehmenden des Bildungsprogramms Wald (BIWA) präsentieren ihre Urkunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Seminarreihe. (Foto: AELF EE)
Die Teilnehmenden des Bildungsprogramms Wald (BIWA) präsentieren ihre Urkunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Seminarreihe. (Foto: AELF EE)
Die Teilnehmenden des Bildungsprogramms Wald (BIWA) präsentieren ihre Urkunden nach dem erfolgreichen Abschluss der Seminarreihe. (Foto: AELF EE)

16 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer aus den Landkreisen Freising und Erding haben kürzlich das Bildungsprogramm Wald (BIWA) erfolgreich abgeschlossen. In zehn Modulen haben sie sich praxisnahes Wissen erarbeitet, um ihre Wälder gezielt weiterzuentwickeln und an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Das Angebot richtete sich vor allem an private Waldbesitzer, die bislang wenig Erfahrung in der Bewirtschaftung haben. Es sollte anschaulich zeigen, wie nachhaltige Waldbewirtschaftung funktioniert, welche ökologischen Zusammenhänge eine Rolle spielen und was es rechtlich zu beachten gilt.

„Nachhaltig und zukunftsfähig”

„Viele Waldbesitzer wollen ihren Wald aktiv gestalten – wissen aber oft nicht genau, wie sie anfangen sollen. Mit dem Bildungsprogramm Wald geben wir ihnen das nötige Rüstzeug, damit sie ihren Wald nachhaltig und zukunftsfähig bewirtschaften können“, sagen die beiden Förster Bernhard Söllner und Gerrit Hinner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg-Erding.

Söllner und Hinner organisierten und begleiteten die Seminarreihe. In sechs Online-Modulen vermittelten sie die Grundlagen – von Waldökologie über Waldbau bis hin zu Forstrecht und Klimawandel. In vier Praxisterminen ging es dann direkt in den Wald: Dort wendeten die Teilnehmenden ihr Wissen an und diskutierten konkrete Fragestellungen vor Ort.

Viele Fragen und Diskussionen

Beim abschließenden Kurstag bestimmten die Teilnehmenden heimische Baumarten und setzten sich intensiv mit deren Standortansprüchen, Pflege und Verwendung auseinander. Rund 15 Baumarten nahmen sie dabei genauer unter die Lupe. Entsprechend lebhaft war der Austausch – viele Fragen und Diskussionen zeigten das große Interesse der Gruppe.

Besonders gut kam die Mischung aus flexiblen Online-Modulen und praktischen Einheiten im Wald an. Für künftige Kurse wünschen sich die Teilnehmenden vor allem eine noch stärkere Vertiefung waldbaulicher Themen, ein eigenes Modul zum Waldschutz sowie darauf aufbauende Angebote.

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