Erinnerung wachhalten

Oktoberfest-Attentat: Aufwertung der Gedenksäule

An der Theresienwiese gibt es diese Gedenksäule, die nach Ansicht einiger Kommunalpolitiker bei den Münchnern immer weniger präsent ist.	Foto: Archiv/cr

An der Theresienwiese gibt es diese Gedenksäule, die nach Ansicht einiger Kommunalpolitiker bei den Münchnern immer weniger präsent ist. Foto: Archiv/cr

München · Das Oktoberfest-Attentat vom 26. September 1980 soll den Münchnern wieder präsenter werden.

Deshalb regten die SPD-Stadträtinnen Bettina Messinger, Beatrix Zurek und Simone Burger im vergangenen Herbst mit einem Antrag konkrete Schritte an, damit die Erinnerung an den Anschlag wach gehalten und der Opfer in einem würdigen Rahmen gedacht werden kann. Am Dienstag hat sich der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft mit den Vorschlägen der Rathaus-SPD beschäftigt und Verbesserungen beschlossen.

So soll die Gedenksäule für die Opfer auf allen städtischen Plänen und Übersichtskarten der Wiesn eingezeichnet werden. Wie am Mahnmal selbst Erläuterungen zu dem Attentat angebracht werden können, wird in der sogenannten »AG Gedenktafel« geklärt. Der Festring München e.V. will der Opfer des Anschlags außerdem künftig im Rahmen seines Konzertes in der St.-Pauls-Kirche gedenken, das am Sonntag vor der Wiesn stattfindet.

Und noch eine wichtige Neuregelung: Während der jährlichen Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Bombenattentats wird in Zukunft kein Lieferverkehr mehr zugelassen sein. Dieser hätte das Gedenken bislang gestört.

Artikel vom 12.06.2016
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