Veröffentlicht am 17.02.2026 08:48

Vorerst kein Videobeweis in der 3. Liga

Bleiben ohne Videounterstützung: Schiedsrichter in der 3. Liga. (Foto: Anne Wild)
Bleiben ohne Videounterstützung: Schiedsrichter in der 3. Liga. (Foto: Anne Wild)
Bleiben ohne Videounterstützung: Schiedsrichter in der 3. Liga. (Foto: Anne Wild)
Bleiben ohne Videounterstützung: Schiedsrichter in der 3. Liga. (Foto: Anne Wild)
Bleiben ohne Videounterstützung: Schiedsrichter in der 3. Liga. (Foto: Anne Wild)

Trotz der anhaltenden Diskussionen über Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern wird es in der 3. Liga auch in der Saison 2026/27 keinen Videobeweis geben. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, ist weder die Einführung des bekannten „Video Assistant Referee” (VAR) noch die der kostengünstigeren Alternative „Football Video Support” (FVS) für die kommende Spielzeit vorgesehen.

Das FVS-Modell, das bei einer Managementtagung der 20 Drittligaklubs vorgestellt wurde, basiert auf einem Challenge-System, bei dem Trainer in strittigen Situationen eine Überprüfung beantragen können. Der DFB betonte jedoch, dass er in dieser Frage nur auf ausdrücklichen Wunsch der Vereine aktiv werde. Diese haben noch keine gemeinsame Haltung dazu gefunden. Zudem solle vor möglichen Entscheidungen ein Dialog mit den Fans stattfinden, die fürchten, dass videotechnische Hilfsmittel die Frage nach Fehlentscheidungen nur verlagern, dafür aber die Emotionen im Stadion zerstören und das Spiel verändern.

Eine endgültige Bewertung des FVS steht ohnehin noch aus. Das International Football Association Board (IFAB) will erst Ende Februar über die grundsätzliche Zulassung und die Rahmenbedingungen dafür entscheiden. Zunächst bleiben videotechnische Hilfsmittel in der 3. Liga also außen vor, ihre Einführung ist jedoch perspektivisch nicht vom Tisch. Im Sommer soll beim DFB erneut über den FVS gesprochen werden. (as)

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