Veröffentlicht am 05.02.2026 08:56

Studie zum Grünwalder Stadion beauftragt

Untersuchungsgegenstand: Grünwalder Stadion. (Foto: Anne Wild)
Untersuchungsgegenstand: Grünwalder Stadion. (Foto: Anne Wild)
Untersuchungsgegenstand: Grünwalder Stadion. (Foto: Anne Wild)
Untersuchungsgegenstand: Grünwalder Stadion. (Foto: Anne Wild)
Untersuchungsgegenstand: Grünwalder Stadion. (Foto: Anne Wild)

Wie der Verein mitteilt, hat der TSV München von 1860 e. V., der Mutterverein der Profifußball-Gesellschaft, eine Machbarkeitsstudie für einen möglichen Umbau des Grünwalder Stadions in Auftrag gegeben. Ziel sei es, ein modernes Stadion mit mindestens 25.000 Plätzen zu realisieren und eine Überdachung für alle Tribünen sowie geschlossene Ecken zu schaffen, um die Bedingungen für alle DFL-Wettbewerbe zu erfüllen. Die Studie untersucht die erforderlichen rechtlichen, technischen und finanziellen Voraussetzungen und wird laut dem Verein von einem „international renommierten Architektur- und Städtebauunternehmen“ erstellt.

Bereits vorab wurde ein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben, dessen Zwischenergebnisse darauf hindeuten, dass selbst bei höherer Kapazität keine zusätzlichen Belastungen für Anwohner entstehen. Der Verein erhält bei seinen Bemühungen um die Ausbauplanungen für das Grünwalder Stadion Unterstützung von der Landeshauptstadt München, darunter von Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Sportbürgermeisterin Verena Dietl und den Fachreferaten der Verwaltung. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Frühsommer erwartet und sollen die Grundlage für weitere Schritte bilden. Vorgestellt werden die Prüfungsergebnisse möglicherweise auf der für den 21. Juni 2026 terminierten Mitgliederversammlung des Vereins.

Wilde Kapriolen schlug die Boulevardpresse, die sich nach der Meldung sogleich daran machte, KI-Modelle zu füttern, um fiktive Bilder eines künftigen Grünwalders Stadions zu generieren und damit ihre Verkaufsstellen im Stadtgebiet zu pflastern. Die erwartete Studie des Vereins wird mehr Substanz benötigen, um einen Ausweg aus verwaltungsrechtlichen Beschränkungen und politischen Entscheidungen der Vergangenheit zu finden. (as)

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