Vorab erste Kostprobe am Tag der Archive

1488 ausgefertigt: Urkunde über die Schenkung von Reliquien durch das römische Zisterzienserkloster Tre Fontane an das Kloster Altomünster. (Foto: Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising)
1488 ausgefertigt: Urkunde über die Schenkung von Reliquien durch das römische Zisterzienserkloster Tre Fontane an das Kloster Altomünster. (Foto: Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising)
1488 ausgefertigt: Urkunde über die Schenkung von Reliquien durch das römische Zisterzienserkloster Tre Fontane an das Kloster Altomünster. (Foto: Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising)
1488 ausgefertigt: Urkunde über die Schenkung von Reliquien durch das römische Zisterzienserkloster Tre Fontane an das Kloster Altomünster. (Foto: Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising)
1488 ausgefertigt: Urkunde über die Schenkung von Reliquien durch das römische Zisterzienserkloster Tre Fontane an das Kloster Altomünster. (Foto: Archiv und Bibliothek des Erzbistums München und Freising)

Zum 13. Mal öffnen beim Tag der Archive am Samstag (7. März) viele Einrichtungen ihre Türen. Schätze aus dem Kloster Altomünster werden am 7. März von 10 bis 16 Uhr in Archiv und Bibliothek des Erzbistums (Karmelitenstr. 1 in München) präsentiert. Diese Präsentation ist indes nur eine Kostprobe aus der deutlich umfangreicheren Ausstellung „Beten, Backen, Bauen - Schätze aus Archiv und Bibliothek des Klosters Altomünster”, die vom 15. März bis 31. Mai im Museum Altomünster (St.-Birgittenhof 6) gezeigt wird (Do-Sa 13-16, So 13-17 Uhr).

1496/97 gegründet, 2016 aufgegeben

Das 1496/97 in Altomünster gegründete Birgittenkloster, lange das einzige seiner Art in Deutschland, wurde 2016 wegen Nachwuchsmangel durch den Heiligen Stuhl aufgehoben. 2017 ging die Verantwortung für Klosteranlage und Kulturgüter an die Erzdiözese München und Freising über. In der Folge wurde der bis ins Mittelalter zurückreichende Bestand an Handschriften, Drucken und Archivalien konservatorisch behandelt, nach modernen Standards verzeichnet sowie in seinen historischen Teilen digitalisiert und online gestellt. So kann er nun erstmals in seiner Geschichte in großem Umfang von der wissenschaftlichen Forschung und der Allgemeinheit genutzt werden.

Einblick in den Alltag der Ordensleute

Die inhaltliche Spanne reicht von liturgischen Büchern über Baurechnungen bis hin zu Backrezepten aus der Klosterküche. Die Dokumente gewähren Einblicke in Frömmigkeit und Alltag der in strenger Klausur lebenden Ordensfrauen, bis 1803 auch der in diesem Doppelkloster unter Leitung der Äbtissin lebenden Ordnsmänner.

Eine erste Kostprobe

Der Präsentation am Tag der Archive in München folgt vom 15. März bis 31. Mai die Ausstellung „Beten, Backen, Bauen” vor Ort im Museum Altomünster.

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