Von Gestapo geführt: In Moosach gab es ein „Arbeitserziehungslager”

In Moosach gab es ein sogenanntes Arbeitserziehungslager. Was es damit auf sich hatte, erläutert der Vortrag des Geschichtsvereins.  (Foto: Geschichtsverein Moosach)
In Moosach gab es ein sogenanntes Arbeitserziehungslager. Was es damit auf sich hatte, erläutert der Vortrag des Geschichtsvereins. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
In Moosach gab es ein sogenanntes Arbeitserziehungslager. Was es damit auf sich hatte, erläutert der Vortrag des Geschichtsvereins. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
In Moosach gab es ein sogenanntes Arbeitserziehungslager. Was es damit auf sich hatte, erläutert der Vortrag des Geschichtsvereins. (Foto: Geschichtsverein Moosach)
In Moosach gab es ein sogenanntes Arbeitserziehungslager. Was es damit auf sich hatte, erläutert der Vortrag des Geschichtsvereins. (Foto: Geschichtsverein Moosach)

Der Geschichtsverein Moosach und der Historische Verein Oberbayern laden für Dienstag, 17. März, alle Interessierten zu dem Vortrag „Das Arbeitserziehungslager Moosach” ins Hauptstaatsarchiv München, Schönfeldstraße 5, ein. Beginn ist um 18.30 Uhr; der Eintritt ist frei. Die Referenten sind Achim Feldmann und Dr. Horst Rückert vom Geschichtsverein.

Ehemalige Häftlinge wurden befragt

Zwischen 1941 und 1945 existierte in Moosach an der heutigen Bingener-/ Triebstraße ein Arbeitserziehungslager (AEL). Bis zu 500 Männer, fast alle aus dem europäischen Ausland, waren dort wegen zumeist geringfügiger Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin inhaftiert, um mit brutalen Sanktionen wieder in das System der Zwangsarbeit eingefügt zu werden. Anders als die Konzentrationslager (KZs) der SS sind diese Lager, die von der Gestapo geführt wurden, nahezu vergessen; es ist wenig über sie bekannt. Auf der Grundlage von Aussagen überlebender Häftlinge werden in diesem Vortrag erstmals die Zustände in Moosach geschildert.

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