Veröffentlicht am 26.02.2026 12:16

Viele Verkehrstote

Die Vision Zero für die Verkehrssicherheit in Deutschland hat 2025 einen Rückschlag erlitten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im vergangen Jahr 2.814 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Das sind 44 Personen und zwei Prozent mehr als 2024, während die Zahl der Unfälle minimal zurückging.

E-Scooterfahrer besonders
gefährdet

Unter den Verkehrstoten befanden sich in nahezu allen Bereichen – vom Auto- und Lkw- bis hin zum Fahrradfahrer und zu Fußgängern – mehr Menschen als 2024. Lediglich bei den Motorradfahrern ging die Zahl der tödlich Verunglückten um acht Prozent zurück. Prozentual am stärksten stiegen die Unfälle, bei denen Fahrer eines E-Scooters oder Kleinkraftrads (bis 45 km/h) ums Leben kamen.

Dass es mehr Verkehrstote gegeben hat, bereitet dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat große Sorge, wie DVR-Präsident Manfred Wirsch sagte. „Jeden Tag stirbt alle drei Stunden ein Mensch auf unseren Straßen. Besonders gefährlich sind Landstraßen, auf denen die meisten tödlichen Unfälle passieren.” Der DVR fordert daher, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen mit einer Fahrbahnbreite von bis sechs Metern von 100 auf 80 km/h zu senken. An Kreuzungen und Einmündungen spricht sich der DVR für Tempo 70 aus.

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