Veröffentlicht am 18.02.2026 16:07

Großer Hebel für den Klimaschutz

Mit 4,1 Kilowatt installierter Ladeleistung pro zugelassenem E-Pkw ist das EU-Ziel in Deutschland sogar übererfüllt.  (F.: bb)
Mit 4,1 Kilowatt installierter Ladeleistung pro zugelassenem E-Pkw ist das EU-Ziel in Deutschland sogar übererfüllt. (F.: bb)
Mit 4,1 Kilowatt installierter Ladeleistung pro zugelassenem E-Pkw ist das EU-Ziel in Deutschland sogar übererfüllt. (F.: bb)
Mit 4,1 Kilowatt installierter Ladeleistung pro zugelassenem E-Pkw ist das EU-Ziel in Deutschland sogar übererfüllt. (F.: bb)
Mit 4,1 Kilowatt installierter Ladeleistung pro zugelassenem E-Pkw ist das EU-Ziel in Deutschland sogar übererfüllt. (F.: bb)

Der Straßenverkehr gehört in Deutschland zu den größten CO2-Emittenten, was die Elektromobilität zu einem großen Hebel für den Klimaschutz macht. Derzeit fahren fast zwei Millionen Elektro-Pkw und rund 109.000 E-Lkw und -Transporter auf deutschen Straßen. Würden sie alle zu 100 Prozent mit Ökostrom laden, hätten sie bereits 6,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das hat der Energieversorger Eon ausgerechnet. Aber auch im aktuellen Strommix sind es immer noch 4,2 Millionen Tonnen bei den batteriebetriebenen Pkw und knapp eine Millionen Tonnen bei Nutzfahrzeugen.

Mit mehr als 57.000 zugelassenen elektrischen Lkw und Transportern werden allein in Nordrhein-Westfalen jährlich 604.000 Tonnen CO2 eingespart. Auch Bayern leistet mit über 12.000 E-Nutzfahrzeugen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und vermeidet damit gut 134.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr. Die meisten E-Pkw sind mit rund 430.000 Stück in NRW zugelassen. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen Bayern mit 370.000 und Baden-Württemberg mit 310.000 E-Autos. Bremen knackt erstmals die Marke von 10.000 vollelektrischen Pkw. In NRW und Bayern werden jeweils über eine Million Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart. E-Autos punkten daneben vor allem auch im urbanen Raum: Über weniger Abgase und Lärm freuen sich gestresste Städter besonders.

Gut 191.000 öffentliche Ladepunkte versorgen im öffentlichen Raum und entlang der Verkehrskorridore die E-Fahrzeuge mit Ladestrom. Dazu kommen private Wallboxen und die betriebliche Ladeinfrastruktur, die Unternehmen Mitarbeitern und Besuchern zur Verfügung stellen. Insgesamt sind nach Angaben von Eon in Deutschland etwa 7.950 Megawatt öffentliche Ladeleistung installiert. Die EU-Verordnung „über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe” (AFIR) sieht eine Ladeleistung von 1,3 Kilowatt je rein elektrischem Auto vor. In Deutschland sind derzeit rechnerisch 4,1 Kilowatt je zugelassenem E-Pkw installiert. Das EU-Ziel wird somit sogar übererfüllt.

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