Stadtbibliothek Laim zeigt Ausstellung „Queere Comics”

Queere Kunstschaffende präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile. (Foto: sternen.greif, littledozerbaby, heikecomic/Montage: Münchner Stadtbibliothek))
Queere Kunstschaffende präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile. (Foto: sternen.greif, littledozerbaby, heikecomic/Montage: Münchner Stadtbibliothek))
Queere Kunstschaffende präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile. (Foto: sternen.greif, littledozerbaby, heikecomic/Montage: Münchner Stadtbibliothek))
Queere Kunstschaffende präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile. (Foto: sternen.greif, littledozerbaby, heikecomic/Montage: Münchner Stadtbibliothek))
Queere Kunstschaffende präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile. (Foto: sternen.greif, littledozerbaby, heikecomic/Montage: Münchner Stadtbibliothek))

Die Ausstellung „Queere Comics” ist vom 2. Juni bis 11. Juli in der Stadtbibliothek Laim (Fürstenrieder Straße 53) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Münchner Stadtbibliothek beteiligt sich u.a. damit am „Pride Month”.

Spannend und emotional

Die queeren Kunstschaffenden aus Nürnberg, sternen.greif, littledozerbaby und heikecomic, präsentieren eine Palette verschiedener Comicstile, in denen von alltäglichen Beobachtungen bis hin zu fantastischen Wesen erzählt wird - mal bunt, mal düster, mal skizzenhaft. Die Ausstellung wurde kuratiert von den Auszubildenden zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im ersten Lehrjahr bei der Münchner Stadtbibliothek.
Comics sind nicht immer Kindersache: Auch erwachsene Themen lassen sich in ihnen spannend und emotional erleben.

Woher kommt „Pride”?

Jeden Juni ist Pride Month, ein Monat, indem LSBTQI+ Communities zusammenkommen und die Freiheit feiern, sie selbst sein zu können – oder gegen die Unfreiheit, dies zu tun, protestieren. Die ursprünglichen Organisatoren wählten diesen Monat, um an den Stonewall-Aufstand im Juni 1969 in New York City zu erinnern, bei denen nach einer Razzia in einer Bar die Spannungen zwischen schwuler / lesbischer Community und der Polizei eskalierten.
Der Name „Pride“ wird Brenda Howard, einer bisexuellen Aktivistin zugeschrieben. Sie organisierte den ersten Pride Umzug am Jahrestag des Stonewall-Aufstandes zu gedenken. Die Pride-Flagge wurde 1978 von dem Künstler und Designer Gilbert Baker entworfen. Er orientierte sich dabei an den Streifen der US-amerikanischen Flagge, nutzte jedoch die Farben des Regenbogens, um die vielen verschiedenen Gruppen innerhalb der Community darzustellen.

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