Sonderausstellung „Human und menschlich …?“ im Sudetendeutschen Museum

Vertriebene am Zugfenster: Am 17. Juli eröffnet die Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“. (Foto: Sudetendeutsches Institut)
Vertriebene am Zugfenster: Am 17. Juli eröffnet die Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“. (Foto: Sudetendeutsches Institut)
Vertriebene am Zugfenster: Am 17. Juli eröffnet die Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“. (Foto: Sudetendeutsches Institut)
Vertriebene am Zugfenster: Am 17. Juli eröffnet die Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“. (Foto: Sudetendeutsches Institut)
Vertriebene am Zugfenster: Am 17. Juli eröffnet die Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“. (Foto: Sudetendeutsches Institut)

„Human und menschlich …?” Mit dieser zentralen Frage startet das Sudetendeutsche Museum (Hochstraße 10) in die neue Saison - denn das zweite Halbjahr 2026 steht besonders im Zeichen von Erinnerung und Begegnung.

Das neue Programm für Juli 2026 bis Januar 2027 bietet ein vielfältiges Angebot aus Ausstellungen, Führungen, Gesprächen, Workshops, Film und Kunst sowie Veranstaltungen für Familien und Schulklassen. Den Auftakt macht die neue Sonderausstellung „Human und menschlich …? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen”, die von 17. Juli bis 10. Januar 2027 zu sehen ist. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist frei.

Die regulierte Vertreibung

Nach den Verbrechen des NS-Regimes und dem von Deutschland begonnenen Zweiten Weltkrieg verloren vor 80 Jahren mehr als zwei Millionen Deutsche aus dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik ihre Heimat. Fast die Hälfte von ihnen kam nach Bayern. Mit den alliierten Siegermächten war die Vertreibung der Sudetendeutschen auf der Basis eines „human transfer” vereinbart worden. Die regulierte Vertreibung sollte „human und menschlich” verlaufen.

An dieses Ereignis erinnert die neue Sonderausstellung. Sie behandelt das Phänomen von Vertreibungen, die Planungen zur Vertreibung der Sudetendeutschen 1939 bis 1945, den Verlauf der einzelnen Phasen und die Ankunft in der neuen Umgebung. Erstmals werden digitalisierte Transportlisten aus dem zentralen Militärarchiv in Prag präsentiert.

Die Eröffnung findet am Freitag, 17. Juli, von 19 bis 21 Uhr im Adalbert-Stifter-Saal und in der Alfred-Kubin-Galerie statt. Eine Anmeldung ist erforderlich, per E-Mail an anmeldung@sudetendeutsches-museum.de oder unter Telefon 48000337.

Das vollständige Programm des Sudetendeutschen Museums mit allen Uhrzeiten, Anmeldefristen und Teilnahmebedingungen ist abrufbar unter www.sudetendeutsches-museum.de.

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