Neuer Kreislaufschrank eröffnet

Freude herrschte bei der Einweihungsfeier des St. Josef Tauschkastls bei den Vertretern von der Münchenstift, den Lebenshilfe Werkstätten und Kreislaufschränke München e.V.. (Foto: Kreislaufschränke München e.V.)
Freude herrschte bei der Einweihungsfeier des St. Josef Tauschkastls bei den Vertretern von der Münchenstift, den Lebenshilfe Werkstätten und Kreislaufschränke München e.V.. (Foto: Kreislaufschränke München e.V.)
Freude herrschte bei der Einweihungsfeier des St. Josef Tauschkastls bei den Vertretern von der Münchenstift, den Lebenshilfe Werkstätten und Kreislaufschränke München e.V.. (Foto: Kreislaufschränke München e.V.)
Freude herrschte bei der Einweihungsfeier des St. Josef Tauschkastls bei den Vertretern von der Münchenstift, den Lebenshilfe Werkstätten und Kreislaufschränke München e.V.. (Foto: Kreislaufschränke München e.V.)
Freude herrschte bei der Einweihungsfeier des St. Josef Tauschkastls bei den Vertretern von der Münchenstift, den Lebenshilfe Werkstätten und Kreislaufschränke München e.V.. (Foto: Kreislaufschränke München e.V.)

Der Kreislaufschränke München e.V. hat einen neuen Standort eröffnet: Im Garten des Münchenstifts Haus St. Josef am Luise-Kiesselbach-Platz 2 steht ab sofort „St. Josef's Tauschkastl“, ein öffentlicher Kreislaufschrank, an dem Nachbarinnen und Nachbarn gut erhaltene Alltagsgegenstände kostenlos abgeben und mitnehmen können.

Was diesen Standort besonders macht, ist die Geschichte dahinter: Gebaut und montiert wurde der Schrank in den Lebenshilfe Werkstätten München von Menschen, die handwerkliche Qualität mit sozialem Sinn verbinden. Aufgestellt ist er im Garten des Münchenstift Haus St. Josef, einer Einrichtung, die täglich für ältere und pflegebedürftige Menschen da ist. Und genutzt werden soll er von allen: Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden und Menschen aus dem Viertel.

„Kreislaufschränke sind Brückenbauer”, sagt Chris Ross, Mitglied im Vorstand des Kreislaufschränke München e.V.. „Dieser Standort zeigt das besonders deutlich: Ein Schrank, der in einer Inklusionswerkstatt entsteht, im Garten eines Pflegeheims steht und für die ganze Nachbarschaft offen ist – das ist Quartiersarbeit im besten Sinne. Wir stehen in der Mitte der Gesellschaft. Und genau da wollen wir sein.”

Dinge kostenlos abgeben und mitnehmen – das klingt nach einer kleinen Geste. Doch dahinter steckt eine Haltung: Ressourcen schonen, Konsum hinterfragen und Vertrauen in die Gemeinschaft stärken. Der Verein Kreislaufschränke München e.V. möchte mit diesem Standort zeigen, dass Nachhaltigkeit im Alltag keine Frage des Geldbeutels ist und dass sie am stärksten wirkt, wenn sie Menschen verbindet.

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