Während auf dem Professor-Huber-Platz ein Zeltlager für die Teilnehmer des Bildungscamps aufgebaut ist, stehen vor der LMU mehrere Pavillons bereit, in denen täglich ab 10 Uhr für jedermann zugänglich und kostenlos ein facettenreiches Programm geboten wird.
Das Camp vereinigt zahlreiche kulturelle Veranstaltungen wie künstlerische Workshops und Konzerte, wissenschaftliche und politische Vorträge und Diskussionen mit Gewerkschaftsvertretern und hochrangigen Politikern, Informationen rund um die aktuelle Bildungspolitik und die Protestbewegung. Hochschulprofessoren halten Seminare und Vorlesungen im Camp, die Veranstalter treffen sich hier zu ihren Arbeitssitzungen.
Jeder Besucher hat die Möglichkeit, aktiv an den Veranstaltungen mitzuwirken. Gemeinsam setzen sich die Organisatoren, unter anderem die Studierendenvertretungen, für die Behebung der unzähligen Missstände in der bundesweiten Bildungspolitik ein.
Sie haben auf der Grundlage ihrer bisherigen individuellen Arbeit gemeinsame Forderungen an die Politik ausgearbeitet, auf die mit dem Bildungscamp aufmerksam gemacht wird. Die Veranstaltung soll der Politik ein Beispiel dafür geben, wie ein modernes Konzept für umfassende Bildung aussehen kann.