Seit 2024 gibt es eine interaktive Stadtkarte, auf der kühle Orte in München verzeichnet sind. Sie ist Teil des Hitzeschutzkonzeptes der Stadt. Neben Parkanlagen und Badeseen zeigt sie auch öffentlich zugängliche kühle Innenräume, wie beispielsweise in Kirchen, an. Außerdem hilft sie bei er Suche nach öffentlichen Trinkwasserbrunnen und -spendern.
Jetzt gibt es die neue Funktion „In der Nähe”. Sie weist auf öffentliche Orte im Umkreis von 200, 500 und 1.000 Metern hin, die an heißen Tagen Schatten, Abkühlung oder Zugang zu Trinkwasser bieten. Neu ist auch die Darstellung des dreidimensionalen Stadtmodells. Damit kann unter anderem der Schattenwurf von Gebäuden berechnet werden. So kann man sich je nach Tageszeit eine andere Schattenroute heraussuchen.
Die Karte „ist ein Tool, das den Münchnerinnen und Münchnern an heißen Tagen ganz konkret hilft, Abkühlung zu finden“, sagt Edwin Grodeke, der Leiter des Kommunalreferats. Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek fügt hinzu: „Die Karte kühler Orte ist ein wichtiger Baustein in unserem Konzept zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz für alle Münchnerinnen und Münchner. Seit ihrer Einführung wurde sie schon um viele Institutionen erweitert, zuletzt um einige städtische Kultureinrichtungen. Heute bietet die Karte ein umfangreiches Angebot mit über 400 Eintragungen.“
Weitere Neuerungen sind die Anzeige der Stadtbezirke mit ihren geografischen Grenzen sowie eine übersichtliche Listenansicht. Damit lassen sich verschiedene Standorte – etwa Badeseen oder Kirchen – gezielt suchen und schnell auffinden. Mit der Funktion „Strecke/Fläche messen“ kann man Entfernungen berechnen.
Unter den Adressen stadt.muenchen.de/infos/geoportal-muenchen.html sowie www.muenchen.de/hitze ist die Karte kühler Orte auffindbar. Dort gibt es auch weitere Informationen und Tipps zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz.
Entwickelt wurde die Karte vom Gesundheitsreferat zusammen mit dem Geodatenservice des Kommunalreferats.