Veröffentlicht am 04.01.2005 00:00

Die Flut traf die Kleinen

Ein friedlicher Anblick: Doch dem Fischer Antony Selvaraj hat die Riesenwelle seine Frau und seine Kinder, sein Haus und seine Existenz entrissen.	 (Foto: Missio)
Ein friedlicher Anblick: Doch dem Fischer Antony Selvaraj hat die Riesenwelle seine Frau und seine Kinder, sein Haus und seine Existenz entrissen. (Foto: Missio)
Ein friedlicher Anblick: Doch dem Fischer Antony Selvaraj hat die Riesenwelle seine Frau und seine Kinder, sein Haus und seine Existenz entrissen. (Foto: Missio)
Ein friedlicher Anblick: Doch dem Fischer Antony Selvaraj hat die Riesenwelle seine Frau und seine Kinder, sein Haus und seine Existenz entrissen. (Foto: Missio)
Ein friedlicher Anblick: Doch dem Fischer Antony Selvaraj hat die Riesenwelle seine Frau und seine Kinder, sein Haus und seine Existenz entrissen. (Foto: Missio)

Die Flutwelle vom vergangenen Sonntag hat viele kleine Dörfer entlang der Küsten zerstört, Menschen getötet: Väter, Mütter, Kinder - ihnen auch das Wenige geraubt, was sie für ein karges Überleben noch hatten.

Das Ausmaß der Katastrophe für die Bevölkerung in den vielen »namenlosen« Dörfern entlang der Küsten bleibt unvorstellbar.

Wie Father Yvon Ambroise, ein engagierter Kirchenmann und langjähriger Projektpartner von Missio München und Leiter von Caritas Asia aus Pondicherry im Süden von Indien berichtet, sind die materiellen Schäden und die Zahl der Toten und Verletzten in der Region sehr hoch. »Ohne auswärtige Hilfe wird es nicht möglich sein jemals wieder ein normales Leben zu führen.«

So berichtet Father Ambroise von einer völlig zerstörten Fischereiflotte in Pondicherry. Neben vielen zerstörten Booten, Häusern von Fischern und deren Familien, sind auch gerade unter dieser Bevölkerungsgruppe viele Tote zu beklagen. »Die ankommenden Wellen mit einer Höhe von bis zu zehn Metern, rissen alles was dort stand mit sich. Viele Menschen ertranken oder wurden durch die Wucht des Wassers und den mitgespülten Gegenständen erdrückt.«

Schnelle Hilfe ist jetzt nötig, aber auch auf Zukunft ausgerichtete, nachhaltige Hilfe ist erforderlich. Die Region muss sich zumindest so weit erholen können, damit sie nicht auf Dauer auf mildtätige Gaben angewiesen ist.

Missio München, das katholische Hilfswerk, hat als erste Soforthilfe aus nicht zweckgebundenen Spenden 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die größte Not zu lindern. Weitere Spenden werden dringend benötigt: Konto-Nr. 80004 bei der Ligabank BLZ 750 903 00, Stichwort: »52640 Flutkatastrophe«.

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.missio-muenchen.de und unter der Telefonnummer 5162-0.

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