Mit mehreren Maßnahmen will die Stadt München die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger an der Chiemgaustraße verbessern. Eine Geschwindigkeitsreduzierung, neue und geänderte Beschilderungen, Markierungen sowie die Erweiterung von Fahrrad-Piktogrammen sollen auf dem etwa 200 Meter langen Abschnitt an der Bahnunterführung nun für konfliktärmeres Radfahren sorgen. Auch die Fußgänger profitieren von den Verbesserungen, indem illegalem Radfahren auf reinen Gehwegen entgegengewirkt wird.
Die Radwege entlang der Chiemgaustraße zwischen der Schwanseestraße sowie der Pfälzer-Wald-Straße und Aschauer Straße sind aufgrund der beengten Verhältnisse im Bereich der Bahnunterführung beiderseits unterbrochen. Radfahrende müssen auf die Fahrbahn des Mittleren Rings mit dem Auto- und Schwerlastverkehr ausweichen, um Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr im Bereich der Unterführung zu reduzieren. Mittel- bis langfristig will die Deutsche Bahn die Bahnunterführung sanieren und die Situation für alle Verkehrsteilnehmer verbessern. Die von der Stadt umgesetzten Maßnahmen sollen schon jetzt die Situation entspannen.
Mit den Maßnahmen kämen Mobilitätsreferat und Baureferat Anträgen und Hinweisen aus der Bürgerschaft, dem Bezirksausschuss sowie dem Stadtrat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Chiemgaustraße nach, teilte die Stadt mit.