550 Unterschriften erhielt eine Petition mit dem Ziel, das Radfahren im Westpark sicherer zu machen, berichtete Bezirksausschussvorsitzender Günter Keller der Bürgerversammlung. Die Diskussion, wie man das Miteinander von Radfahrern und Fußgängern im Westpark erreichen können, sei ein Dauerbrenner. „Immer mehr Menschen beschweren sich, dass sie sich im Westpark nicht sicher fühlen vor den wenigen Radfahrern, die keine Rücksicht nehmen”, so Keller. Der Bezirksausschuss hofft auf einen Workshop mit Polizei, den Organisatoren der Petition, ADFC und städtischen Referate, um Verbesserungen zu suchen.
Die Bürgerversammlung findet indes, dass „keine nachweisbaren Sicherheitsprobleme” bestehen. Sie sieht keinen Anlass, die gleichberechtigte Nutzung der Wege im Park zugunsten der Fußgänger aufzugeben. Sie empfahl der Stadt, auf eine Umwidmung der Wege zu Fußwegen zu verzichten. Auf solchen Fußwegen (die mit dem Zusatzschild „Radverkehr frei” ergänzt würden) würde von den Radlern verlangt, höchstens mit Schrittgeschwindigkeit im Westpark zu fahren (und Fußgängern überall Vorrang zu lassen). „Die stellt eine erhebliche Verschlechterung für den Alltagsverkehr dar und schränkt die wichtige Verbindungsfunktion des Westparks unnötig ein”, begründete die Bürgerversammlung ihre Empfehlung. Die Nutzung der Wege solle bleiben, wie sie jetzt ist.