Maya Upmann aus Neukeferloh gewinnt Bayerischen Jugendpreis

Ansgar Sommer, Vorstand der Initiative Werterhalt & Weitergabe (links), und Grasbrunns Erster Bürgermeister Sebastian Stüwe gratulierten Maya Upmann zum erneuten Gewinn des Bayerischen Jugendpreises. (Foto: Gemeinde Grasbrunn)
Ansgar Sommer, Vorstand der Initiative Werterhalt & Weitergabe (links), und Grasbrunns Erster Bürgermeister Sebastian Stüwe gratulierten Maya Upmann zum erneuten Gewinn des Bayerischen Jugendpreises. (Foto: Gemeinde Grasbrunn)
Ansgar Sommer, Vorstand der Initiative Werterhalt & Weitergabe (links), und Grasbrunns Erster Bürgermeister Sebastian Stüwe gratulierten Maya Upmann zum erneuten Gewinn des Bayerischen Jugendpreises. (Foto: Gemeinde Grasbrunn)
Ansgar Sommer, Vorstand der Initiative Werterhalt & Weitergabe (links), und Grasbrunns Erster Bürgermeister Sebastian Stüwe gratulierten Maya Upmann zum erneuten Gewinn des Bayerischen Jugendpreises. (Foto: Gemeinde Grasbrunn)
Ansgar Sommer, Vorstand der Initiative Werterhalt & Weitergabe (links), und Grasbrunns Erster Bürgermeister Sebastian Stüwe gratulierten Maya Upmann zum erneuten Gewinn des Bayerischen Jugendpreises. (Foto: Gemeinde Grasbrunn)

Der Bayerische Jugendpreis – seit inzwischen 16 Jahren vom Verein „Initiative Werterhalt & Weitergabe“ ausgelobt – stand 2026 unter dem Motto „Gesunde Kinder auf einer gesunden Erde – Wie können wir die Zukunft gestalten?“. In ihrer Kurzgeschichte „Die Zukunft als Fremdsprache“ erzählt Maya Upmann aus Neukeferloh (Gemeinde Grasbrunn) von einem jungen Mädchen, das eine neue Sprache namens „Zukunft“ erlernt - und begreift, dass jedes ihrer Worte die Zukunft mitgestaltet.

Mit diesem Essay überzeugte Upmann erneut die Jury und erzielte den ersten Platz in der Altersklasse 18. Ihre Geschichte wird auch in dem Buch „Die Zukunft gehört uns“ veröffentlicht. Neben dem Preisgeld in Höhe von 600 Euro dürfen sich die Sieger des Bayerischen Jugendpreises auf eine politischen Bildungsfahrt nach Berlin begeben.

Für Maya Upmann reiht sich die aktuelle Auszeichnung in eine ganze Serie von Erfolgen ein. Bereits 2024 und 2025 gewann die 18-Jährige den Bayerischen Jugendpreis in ihrer Altersklasse. 2024 hatte sie mit ihrer dystopischen Kurzgeschichte „Ein Funke Hoffnung“, in der sie sich mit den Werten Europas und der Bedeutung von Demokratie auseinandersetzte, sogar den Gesamtsieg des Wettbewerbs erzielt. Auch in den vergangenen Monaten wurde sie mehrfach für ihre Leistungen ausgezeichnet, unter anderem beim Landeswettbewerb Philosophischer Essay sowie beim StartUp Teens Award.

Gerade das Abitur absolviert

Maya, die gerade ihr Abitur am Maria-Theresia-Gymnasium in München absolviert hat, interessiert sich nach eigenen Angaben seit ihrem 13. Lebensjahr intensiv für gesellschaftliche und politische Themen sowie geschichtliche Hintergründe. Nach dem Überspringen der elften Klasse hat sie parallel zur Oberstufe am Gymnasium ein Frühstudium der Geschichte an der LMU begonnen.

Praktikum bei EU und Bundestag

Jetzt steht für die 18-Jährige erst einmal ein Urlaub an – aber die nächsten Schritte stehen schon fest: Ende August beginnt sie ein Praktikum im Europäischen Parlament in Brüssel. Ein weiteres Praktikum im Bundestag in Berlin sowie eine dreimonatige Mitarbeit in der Redaktion der „Welt“ sind bereits vereinbart. An der LMU geht es parallel dazu mit dem Bachelorstudiengang Geschichte weiter. Für den anschließenden Master kann sich Maya sehr gut einen politischen Studiengang mit dem Schwerpunkt „Internationale Beziehungen” im Ausland vorstellen.

Was sie inspiriert hat, schon zum dritten Mal am Bayerischen Jugendpreis teilzunehmen, beschreibt sie so: Am Maria-Theresia-Gymnasium liege der Fokus bei den Wettbewerben vor allem auf Naturwissenschaften und Mathematik – Fächer, mit denen sie sich selbst nicht so anfreunden könne. Da schien es der Abiturientin nur fair, durch ihre Teilnahme eine größere Aufmerksamkeit auf Geschichte, Gesellschaft und Politik zu lenken, was ihr mit den drei ersten Plätzen auch gelungen ist.

Beim Empfang im Grasbrunner Rathaus würdigte der Erste Bürgermeister Sebastian Stüwe nicht nur die aktuellen Erfolge, sondern auch den kontinuierlichen Einsatz der Neukeferloherin. „Es freut mich sehr, dass wir in unserer Gemeinde so engagierte junge Menschen haben, die Verantwortung übernehmen, sich mit wichtigen Zukunftsfragen beschäftigen und ihre Talente mit so viel Leidenschaft einsetzen”, sagte Stüwe: „Maya Upmann ist dafür ein beeindruckendes Beispiel. Zu dieser erneuten Auszeichnung gratuliere ich ihr ganz herzlich.“

Weiterer Sieger aus Neukeferloh

Schon einmal hat ein Neukeferloher gezeigt, welche Türen der Bayerische Jugendpreis öffnen kann: Joshua Steib gewann 2021 den Wettbewerb als erster Gesamtsieger. Seitdem führte ihn sein Weg von der Schülervertretung über internationale Jugend- und Klimakonferenzen bis an die Eliteuniversitäten Harvard und Oxford. Heute engagiert er sich nach Angaben der Gemeinde Grasbrunn weltweit für Generationengerechtigkeit und Klimapolitik - und moderiert inzwischen selbst die Verleihung des Bayerischen Jugendpreises.

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