Anfang November beobachteten mehrere Zeugen, wie zwei Jugendliche mehrere Minuten lang auffällig an einem Kaugummiautomaten hantierten. Einigen der Zeugen kam das Verhalten der Jugendlichen so verdächtig vor, dass sie sich dazu entschlossen, die beiden mittels ihrer Mobiltelefone zu filmen.
Plötzlich ließen die Jugendlichen dann von dem Automaten ab und flüchteten. Wenige Sekunden später detonierte ein pyrotechnischer Gegenstand im Ausgabeschacht des Automaten. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro. Die Zeugen verständigten den Polizeinotruf. Eine eingeleitete Fahndung erbrachte keine Hinweise auf die Täter.
Am Freitag, 22. Mai, erschien ein 15-Jähriger Syrer mit Wohnsitz im Landkreis München wegen einer anderen Angelegenheit bei einer Polizeiinspektion. Hierbei erkannten die Polizeibeamten den 15-Jährigen aufgrund der Handyvideos als einen der Jugendlichen wieder, die an dem Automaten hantiert hatten. Der Jugendliche wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Durch die weiteren Ermittlungen konnte schließlich ein 16-jähriger Deutscher aus dem Landkreis München als Tatverdächtiger identifiziert werden. Es wird weiter ermittelt.