Veröffentlicht am 18.06.2026 12:55

Uhrenhändler brutal überfallen – Tatverdächtige auf A9 festgenommen

Zwei Männer wurden auf der Autobahn in einem Taxi festgestellt und festgenommen.  (Foto: mha)
Zwei Männer wurden auf der Autobahn in einem Taxi festgestellt und festgenommen. (Foto: mha)
Zwei Männer wurden auf der Autobahn in einem Taxi festgestellt und festgenommen. (Foto: mha)
Zwei Männer wurden auf der Autobahn in einem Taxi festgestellt und festgenommen. (Foto: mha)
Zwei Männer wurden auf der Autobahn in einem Taxi festgestellt und festgenommen. (Foto: mha)

Am Mittwoch, 17. Juni, ereignete sich gegen 16.45 Uhr ein Raubüberfall auf einen Uhrenhändler in der Ludwigsvorstadt. Nach bisherigem Erkenntnisstand gelangten zwei Personen in das Geschäft und bedrohten die dort anwesenden Personen – darunter drei Mitarbeiter und einen Kunden – unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Elektroschockers. Anschließend fesselten sie diese und entwendeten mehrere hochwertige Uhren im Wert eines sechsstelligen Betrags. Die Täter entfernten sich anschließend mit einem Pkw.
Einer der Mitarbeiter des Uhrenhändlers informierte den Polizeinotruf 110. Sofort wurde eine Vielzahl von Polizeistreifen zum Einsatzort geschickt. Zudem wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit über 40 Polizeistreifen und unter Einbindung eines Polizeihubschraubers eingeleitet.

Zeugenhinweis liefert die heiße Spur

Während der intensiven Fahndung ging beim Polizeinotruf ein Zeugenhinweis ein. Demnach hatten zwei Personen ihren Pkw im Bereich der Theresienwiese abgestellt und waren dort in ein Taxi gewechselt, wobei sie sich auffällig umsahen. Durch den Zeugenhinweis gelang es, gegen 17.50 Uhr das Taxi auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg kurz nach der Anschlussstelle Schwabing zu stellen. Bei der Kontrolle konnten die beiden Tatverdächtigen und der nach bisherigem Erkenntnisstand unbeteiligte Taxifahrer im Fahrzeug festgestellt werden. Zudem wurden mehrere Uhren und weitere tatrelevante Gegenstände aufgefunden und sichergestellt.

Autobahn eine Stunde lang gesperrt

Bei einem der Tatverdächtigen handelt es sich um einen 21-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Der zweite Tatverdächtige konnte noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden. Während der Festnahmeaktion musste die A9 stadtauswärts eine Stunde lang gesperrt werden, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die beiden Tatverdächtigen wurden der Haftanstalt des Polizeipräsidiums überstellt, wo sie zur Klärung der Haftfragen einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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