Bei routinemäßigen Baumpflegearbeiten an einer Eiche im vorderen Teil der FKK-Halbinsel am Feringasee ist ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat der Landkreis München den Zugang zur FKK-Halbinsel vorsorglich gesperrt. Die Sperrung gilt seit dem 11. Juni und bleibt bestehen, bis die Bekämpfungsmaßnahmen abgeschlossen sind.
Der Landkreis arbeitet derzeit daran, kurzfristig eine geeignete Fachfirma zu beauftragen. Die Beseitigung ist aufwendig - sie darf nur durch geschultes Personal mit entsprechender Schutzausrüstung sowie umfangreichem Equipment erfolgen. Ziel ist es, die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. Wie lange es dauern wird, bis der FKK-Bereich am Feringasee für die Öffentlichkeit wieder zugänglich ist, lässt sich nach Angaben des Landratsamtes München noch nicht sagen.
Die Sperrung der FKK-Halbinsel am Feringasee ist eine notwendige Vorsichtsmaßnahme - denn die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können unangenehme und in einzelnen Fällen auch ernstere gesundheitliche Beschwerden auslösen. Das Landratsamt bittet daher Besucherinnen und Besucher des Feringasees im eigenen Interesse, die Absperrung zu beachten und den gesperrten Bereich nicht zu betreten. Kinder und Tiere sollte man vom betroffenen Bereich fernhalten, Raupen oder Gespinste zudem keinesfalls berühren oder selbst entfernen.
Wer mit Raupen, Gespinsten oder Brennhaaren in Kontakt gekommen ist, sollte die betroffene Kleidung möglichst rasch wechseln und waschen, duschen und die Haare gründlich waschen. Die Augen sollten bei Reizung mit klarem Wasser gespült werden. Bei starken Beschwerden, Atemnot, Augenbeteiligung oder anhaltenden Hautreaktionen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Dabei sollte auf einen möglichen Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner hingewiesen werden.
Auch Hunde, Pferde und andere Tiere können betroffen sein. Hinweise auf einen Kontakt können etwa starkes Speicheln, Würgereiz, Schwellungen im Maul- oder Gesichtsbereich, Augenreizungen, Juckreiz oder Atemprobleme sein. In solchen Fällen sollte zeitnah eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.