Das Ergebnis ist eindeutig. 75,5 Prozent der Teilnehmer an dem Ratsbegehren stimmten für die Weiterführung der Planungen für das Quartier am Bahnhof. In Summe waren das 4.384 der rund 13.000 wahlberechtigten Taufkirchner. Lediglich 1.425 Bürger stimmten mit Nein (24,5 Prozent). Für den Bürgerentscheid „Stoppt die Gigantonomie am Bahnhof” stimmten 31,8 Prozent der Bürger (In Summer 1.729), mit Nein stimmten hier 3.709 Wahlberechtigte, was 68,2 Prozent der Stimmen ausmacht. Die Stichfrage viel ähnlich deutlich aus. 73,3 Prozent stimmten hier für das Ratsbegehren und 26,7 Prozent für das Bürgerbegehren. Somit können die Pläne für die Überplanung des Areals am Bahnhof weiterlaufen.
„Das neue Quartier ist wichtig für die Gemeinde, es ist eine einmalige Chance hier etwas zu schaffen, das seines gleichen sucht”, erklärt Rathauschef St. Sebastian Thoma. Wer in Taufkirchen derzeit ankommt, dem präsentiere sich der Ort nicht eben von seiner Schokoladenseite, so das Gemeindeoberhaupt. Mit den neuen Plänen könnte sich Taufkirchen neu aufstellen. Nicht zu vergessen: die Ansiedlung von Betrieben würde zu mehr Gewerbesteuer in Taufkirchens Säckel führen. „Wir ringen hart mit den Eigentümern, damit am Ende alle mit dem Ergebnis zufrieden sein können”, verspricht Dr. Sebastian Thoma weiter.