Online-Umfrage zu E-Tretrollern läuft bis 21. Juli

Altstadt · Teilnehmen und Infos liefern

Noch bis zum Sonntag, 21. Juli, kann man sich an der Online-Umfrage beteiligen. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Fußgänger im Zusammenhang mit abgestellten E-Rollern kennenzulernen. Foto: mha

Noch bis zum Sonntag, 21. Juli, kann man sich an der Online-Umfrage beteiligen. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Fußgänger im Zusammenhang mit abgestellten E-Rollern kennenzulernen. Foto: mha

Altstadt · Um zu verhindern, dass Gehwege von herumstehenden E-Tretrollern blockiert und zum Hindernis insbesondere für seh- und mobilitätseingeschränkte Personen werden, hat das Mobilitätsreferat der Stadt bereits 2022 damit begonnen, festgelegte Abstellflächen einzurichten.

Zehn Minuten Zeit für anonyme Umfrage

Eine Online-Befragung im Rahmen des Projekts GeoSence untersucht, wie Besucher der Münchner Innenstadt die Wirkung der Regelungen zum Abstellen von Leih-E-Tretrollern in der Altstadt bewerten. Die Teilnahme an der Umfrage ist noch bis einschließlich Sonntag, 21. Juli, unter der Adresse muenchenunterwegs.de/news/umfrage möglich. Die Befragung erfolgt anonym und dauert etwa zehn Minuten.

Innerhalb des Altstadtrings ist das Abstellen von Leih-E-Tretrollern nur auf speziell eingerichteten Abstellflächen möglich. Seit dem Sommer 2022 wurden dort rund 40 Standorte gekennzeichnet und die Flächen sowie zugehörige Abstellverbotszonen digital in den Apps der Anbieter hinterlegt. Eine erste Auswertung im Rahmen des Projekts GeoSence zeigte, dass im Jahr 2023 fast 90 Prozent der in der Altstadt abgestellten E-Tretroller korrekt auf einer Abstellfläche geparkt waren – Tendenz steigend. Das Netz soll nun zügig auf bis zu 675 Abstellflächen für kleine Leihfahrzeuge im gesamten Stadtgebiet ausgeweitet werden. Der Fokus liegt dabei zunächst auf Standorten, an denen regelmäßig solche Fahrzeuge abgestellt werden und es daher häufiger zu Konflikten kommt.

Die Umfrage soll nun weitere Informationen zu Wirkung und Akzeptanz der Abstellflächen aus Sicht der Bevölkerung liefern, um die Bedürfnisse insbesondere der Fußgänger für die weitere Umsetzung zu identifizieren. Die Befragung wird vom Lehrstuhl für Verkehrspsychologie der Technischen Universität Dresden in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsreferat durchgeführt.

Projekt GeoSence
GeoSence ist ein Projekt der Initiative Urban Europe, das von der Europäischen Union gefördert wird. Projektpartner aus Deutschland, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich untersuchen und evaluieren darin Geofencing-Konzepte für das städtische Verkehrsmanagement. Unter Geofencing (aus den Begriffen "geographic" und "fence" = Zaun) versteht man virtuell festgelegte Grenzen.

red, mha

Artikel vom 09.07.2024
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