Angesichts der anstehenden umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen entlang des Mittleren Rings fordern CSU und FDP im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg ein integriertes, langfristig tragfähiges Gesamtkonzept für die Landshuter Allee. Hintergrund sind die geplanten Sanierungs-, Abriss- und Neubauvorhaben an der Donnersberger Brücke sowie an der Brücke über die Dachauer Straße im Bereich der Landshuter Allee.
Zudem hat die Bürgerversammlung Neuhausen-Nymphenburg kürzlich einen Beschluss gefasst, der eine zukunftsfähige Entlastung der Landshuter Allee und eine städtebauliche Weiterentwicklung ausdrücklich einfordert. CSU und FDP greifen diesen Bürgerauftrag nun auf und bringen einen entsprechenden Antrag in den Bezirksausschuss ein.
Nima Lirawi (CSU) erklärt dazu:
Der Antrag fordert die Stadtverwaltung auf, die anstehenden Maßnahmen konzeptionell, zeitlich und baulogistisch zu bündeln, um mehrere jahrelange Großbaustellen zu vermeiden und stattdessen – soweit technisch möglich – ein koordiniertes Vorgehen zu verfolgen.
„Die Landshuter Allee ist seit Jahrzehnten eine der am stärksten belasteten Verkehrsachsen Münchens”, sagt Nima Lirawi von der CSU. „Wir dürfen diese Eingriffe nicht isoliert betrachten, sondern müssen sie nutzen, um die Situation insgesamt zu verbessern und die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner nachhaltig zu senken.“
„Wenn Donnersberger Brücke und die Brücke über die Dachauer Straße ohnehin grundlegend saniert werden müssen, dann sollte das in einem Zug passieren. Ein integriertes Vorgehen ist effizienter, planbarer und am Ende auch wirtschaftlicher“,
ergänzt Felix Meyer (FDP).
CSU und FDP betonen, dass es bei dem Antrag nicht um eine Vorfestlegung einzelner Maßnahmen geht, sondern um eine fundierte Gesamtbetrachtung, die Verkehr, Stadtentwicklung, Bauabläufe und die Interessen der Anwohner zusammenführt.