Neue Analyse: Regionalzughalt am Kolumbusplatz machbar und nützlich

Der Kolumbusplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Münchner Osten. Ein Bahnhalt hier könnte den Hauptbahnhof und Ostbahnhof entlasten. (Archivbild: bas)
Der Kolumbusplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Münchner Osten. Ein Bahnhalt hier könnte den Hauptbahnhof und Ostbahnhof entlasten. (Archivbild: bas)
Der Kolumbusplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Münchner Osten. Ein Bahnhalt hier könnte den Hauptbahnhof und Ostbahnhof entlasten. (Archivbild: bas)
Der Kolumbusplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Münchner Osten. Ein Bahnhalt hier könnte den Hauptbahnhof und Ostbahnhof entlasten. (Archivbild: bas)
Der Kolumbusplatz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Münchner Osten. Ein Bahnhalt hier könnte den Hauptbahnhof und Ostbahnhof entlasten. (Archivbild: bas)

Aus verkehrsplanerischer Sicht erscheint ein Regionalzughalt am Kolumbusplatz technisch machbar, wirtschaftlich tragfähig und von hohem Fahrgastnutzen. Dies ist das Ergebnis einer fachliche Grobanalyse, die der VCD (Verkehrsclub Deutschland) beim Verkehrsplanungsbüro Vieregg-Rössler in Auftrag gegeben hatte.

Der VCD, dessen Kreisverband München in Haidhausen sitzt, sieht damit gute Voraussetzungen dafür, dass die Politik diesen Bahnhalt mit Umsteigeknoten für U1, U2 und Bus voranbringt. Ohnehin haben sich die Fraktionen der SPD, der Grünen und der CSU im Münchner Stadtrat bereits für die Einrichtung eines solchen Haltes ausgesprochen. „Jetzt kommt es darauf an, dass die Landeshauptstadt München eine Vorplanung beim Freistaat beantragt und das zuständige Staatsministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr die nötigen Schritte dazu einleitet”, erklärt VCD-Sprecher Wolfram Liebscher.

Täglich bis zu 8.000 Fahrgäste

Der zusätzliche Bahnhalt im Münchner Osten könnte werktäglich von 8.000 Fahrgästen genutzt werden, ergaben erste Prognoserechnungen des Gutachters. Damit biete sich mit einem solchen Projekt nach Ansicht des VCD ein lohnendes Potenzial für die Stärkung des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt - und damit auch für die Erreichung der Klimaschutzziele. Profitieren würden von dem Halt vor allem die Berufspendler.

Das Gutachten legt weiterhin dar, dass es keines aufwändigen Bahnhofsneubaus bedürfe, sondern zwei zusätzliche Außenbahnsteige genügen würden, um einen Südring-Halt für Regionalzüge am Kolumbusplatz zu ermöglichen. Im Vergleich zum Nutzen schätzt das vom VCD beauftragte Gutachten die nachteiligen Auswirkungen auf den Betrieb des Südrings als minimal ein. Der Verkehrsclub Deutschland ist ein eingetragener Verein, der sich für eine Verkehrswende im Sinne einer sozial- und umweltverträglichen Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einsetzt.

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