Veröffentlicht am 07.01.2026 10:28

Wichtiges Instrument: Befragung für Mietspiegel 2027 läuft

Die bei der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet.  (Foto: mha)
Die bei der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet. (Foto: mha)
Die bei der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet. (Foto: mha)
Die bei der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet. (Foto: mha)
Die bei der Befragung erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet. (Foto: mha)

Seit Anfang Januar wird die Datenerhebung für den Mietspiegel 2027 durchgeführt. Rund 30.000 Münchner Haushalte erhalten nach dem Zufallsprinzip Post vom beauftragten Marktforschungsinstitut (Kantar GmbH) damit diejenigen Wohnungen ermittelt werden können, die in den Mietspiegel Eingang finden dürfen. „Mit dem Mietspiegel können sich Münchner Bürger*innen schnell und zuverlässig informieren, ob die Miethöhe ihrer Wohnung zulässig ist. Gerade in Ballungsräumen wie München ist ein qualifizierter Mietspiegel auch ein wichtiges Instrument für die Einhaltung der Mietpreisbremse. Denn die Miethöhe bei Abschluss eines neuen Mietvertrags darf in der Regel nur um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Je mehr Haushalte befragt werden können und je ausführlicher diese Daten sind, desto besser ist die Grundlage für den Mietspiegel“, sagt Sozialreferentin Dorothee Schiwy.

Wer Post bekommt, muss antworten

Im Juli 2022 wurde durch eine bundesgesetzliche Regelung eine Auskunftspflicht für die Befragung bei qualifizierten Mietspiegeln eingeführt. Diese gilt auch im Rahmen der Datenerhebung für den Mietspiegel 2027. Angeschriebene Haushalte müssen also Auskunft geben.
Laut Gesetz können im Mietspiegel nur Wohnungen berücksichtigt werden, deren letzte Mietpreisänderung nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt. Sollten alle notwendigen Kriterien für eine Mietspiegelerhebung zutreffen, vereinbaren Mitarbeiter von Kantar persönliche oder telefonische Interviews mit den Mietern, um weitere Daten zu erheben – vor allem zu Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage der Wohnungen. Die Befragung läuft bis Ende April.

Auch Vermieter werden befragt

Im Anschluss daran findet hinsichtlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit der Wohnungen eine Befragung der Vermieter statt. Auch für diese besteht eine Auskunftspflicht. Die erhobenen Daten zur Wohnung werden ausschließlich in anonymisierter Form ausgewertet und unterliegen den Anforderungen des Datenschutzes. Die Teilnehmenden können sicher sein, dass ihre Daten nur zu diesem Zweck verwendet und nicht anderweitig genutzt werden.

Gratis erhältlich

Den derzeit gültigen Mietspiegel 2025 gibt es als kostenlose Broschüre bei der Stadt-Information im Rathaus sowie im Amt für Wohnen und Migration in der Franziskanerstraße 8. Im Internet steht er unter der Adresse www.mietspiegel-muenchen.de zur Verfügung.

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