Würmranger ausgezeichnet

Die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland freuten sich über den dritten Platz beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2026. Dazu gratulierten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Ulrike Strohmeier (Vorständin Bayerischer Naturschutzfonds, r.). (Foto: Staatsministerium/Ralf Rödel)
Die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland freuten sich über den dritten Platz beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2026. Dazu gratulierten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Ulrike Strohmeier (Vorständin Bayerischer Naturschutzfonds, r.). (Foto: Staatsministerium/Ralf Rödel)
Die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland freuten sich über den dritten Platz beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2026. Dazu gratulierten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Ulrike Strohmeier (Vorständin Bayerischer Naturschutzfonds, r.). (Foto: Staatsministerium/Ralf Rödel)
Die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland freuten sich über den dritten Platz beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2026. Dazu gratulierten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Ulrike Strohmeier (Vorständin Bayerischer Naturschutzfonds, r.). (Foto: Staatsministerium/Ralf Rödel)
Die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland freuten sich über den dritten Platz beim Bayerischen Biodiversitätspreis 2026. Dazu gratulierten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Ulrike Strohmeier (Vorständin Bayerischer Naturschutzfonds, r.). (Foto: Staatsministerium/Ralf Rödel)

Unter dem Motto „Mehr Biodiversität durch naturnahe Hecken und Säume” hat der Bayerische Naturschutzfonds den Biodiversitätspreis 2026 verliehen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, Stiftungsratsvorsitzender des Naturschutzfonds, hat die Auszeichnung kürzlich in Bamberg an insgesamt acht Preisträger überreicht. Unter den Geehrten waren unter anderem die Würmranger im Jane Goodall Institut Deutschland. Sie belegten einen der drei dritten Plätze, der mit 2.000 Euro dotiert war.

„Artenvielfalt ist die Grundlage allen Lebens. Sie sichert unsere Ernährung, sauberes Wasser, fruchtbare Böden und stabile Ökosysteme. Zum Schutz der Biodiversität setzen wir dort an, wo wir mit einfachen und wirksamen Maßnahmen viel erreichen können: vor unserer Haustür. Hecken sind für den Biotopverbund und den Erhalt der Artenvielfalt von unschätzbarem Wert. Viele naturnahe Hecken und Säume bilden ein starkes Netzwerk, das Lebensräume verbindet und den Biotopverbund in unserer Kulturlandschaft stärkt. Mit dem Biodiversitätspreis würdigen wir vorbildliches Engagement und machen gute Ideen sichtbar”, so Thorsten Glauber.
Naturnahe Hecken und Säume bereichern die Kulturlandschaft. Sie sind Lebensraum und Rückzugsorte, Brutplätze für Neuntöter und Zaunkönig, Schutz und Deckung für Rebhuhn und Feldhase. Außerdem sind Hecken Nahrungsquellen für zahlreiche Insekten, ökologische Trittsteine und zentrale Elemente für den Biotopverbund in der Landschaft. Mit dem Preis soll das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt und der Lebensräume gestärkt und das Engagement für dieses Anliegen anerkannt werden. Der Bayerische Biodiversitätspreis wurde dieses Jahr zum neunten Mal vergeben.

Kinder aktiv einbezogen

Die Würmranger engagieren sich seit über 14 Jahren ehrenamtlich für Naturerfahrung und Naturschutz. Als Teil des weltweiten Roots&Shoots-Netzwerks von Dr. Jane Goodall folgen sie der Überzeugung, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann.
Entlang des Würmgrünzuges wurde ein kontinuierliches Bildungsnetzwerk aufgebaut, das Naturschutz, Wissensvermittlung und Handeln verknüpft. Durch die Einrichtung konkreter Lernorte – die Renaturierung der Würm in Obermenzing, den „Zukunftswald” in Allach und den neuen „Bunkergarten” auf dem Schulgelände der Mittelschule Allach – sowie die Ausbildung von Multiplikatoren und die direkte Einbindung von Schulen in Pflanz- und Pflegeaktionen wird der Wert der Biodiversität im Bewusstsein von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verankert. Das Projekt konzentriert sich auf den Würmgrünzug in München West. Das Bildungsangebot „Hecke macht Schule” beruht auf fünf Säulen: der Schaffung und Pflege von Begegnungsorten, die als „grüne Klassenzimmer” Biodiversität greifbar machen, der Qualifizierung von Lehrkräften und Erziehern- und Erzieherinnen zur eigenständigen Integration des Lebensraums Hecke in Unterricht und Kita-Arbeit, der Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Materialien, erlebnisorientierten Exkursionen sowie dem Pflanzen, bei dem Kinder aktiv einbezogen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.naturschutzfonds.bayern.de.

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