Nach dem Playoff-Aus in der dramatisch-engen Serie gegen die Landsberg Riverkings ist man beim EHC Klostersee dabei, die schon aufgrund einer beachtlichen Hauptrunde mit der direkten Qualifikation für die besten Acht als erfolgreich zu bezeichnen gewesen ist, nach- und aufzuarbeiten. Die rot-weißen Puckjäger um Kapitän Vitus Gleixner befinden sich noch bis zu zwei Mal wöchentlich im Training, um sich für den schon traditionellen Saisonausstand fit zu halten. Der geht schon seit ein paar Jahren im Rahmen der Wren-Classics über die Bühne.
Das Freizeitturnier mit Mannschaften sowohl mit professioneller Besetzung wie auch mit reinen Hobbyspielern findet am Osterwochenende (4./5. April) statt. Gleich anschließend wird der Betrieb in der Wildbräu-Arena für die Sommerpause eingestellt. Die zuletzt parallel zum Ausstand auf dem Eis veranstaltete Saisonabschlussparty wird es diesmal nicht geben. „Wir werden das Ganze diesmal als Sommerfest im Eisstadion ausrichten, mit Trikotversteigerung, Einbindung der Nachwuchsabteilung und einer Hüpfburg für die Kids schon ab den Nachmittagsstunden“, sagte Sportwart Max Kreitmaier. Der genaue Termin werde kommuniziert, sobald er feststehe.
Des Weiteren ist man bereits mittendrin, an den entscheidenden Rädchen für die Bayernliga-Saison 2026/27 zu drehen und die personellen Weichen zu stellen. „Es ist kein Geheimnis, dass unser Kader nach Möglichkeit im Großen und Ganzen zusammenbleiben soll“, erklärte der Sportliche Leiter Marc Kerndl schon während der Playoffs. Das gelte auch für die drei Importstürmer, die allesamt überzeugen konnten. Der 20 Jahre junge Finne Luka Kauppila, der vom DEL-Team des EV Landshut in die Bärenstadt gekommen war, brachte es in seiner ersten Saison im Seniorenbereich auf beachtliche 35 Skorerpunkte (18 Tore und 17 Assists). Der Anfang Dezember nachverpflichtete Kanadier Alexandre Gagnon absolvierte nur 21 Pflichtspiele, traf dabei satte 21 Mal und bereitete zudem 20 Treffer vor. Seite bereits dritte Spielrunde im rot-weißen Trikot brachte der Nordamerikaner Kelvin Walz hinter sich. Und nicht nur aufgrund seiner persönlichen Skorerbilanz (21 Tore und 30 Vorlagen) seine beste, wie sich Verantwortliche und auch der EHC-Anhang einig sind.