Schon in den Wochen davor, insbesondere aber mit Beginn der Sommerpause steht auch beim EHC Klostersee die nächste Bayernliga-Saison voll im Fokus. Was den organisatorischen Umriss bei den Grafinger Rot-Weißen auf die bevorstehende Spielrunde im Bayerischen Oberhaus betrifft, wird sich nicht viel ändern. Individuelle Vorbereitung ab sofort, gemeinsames Trockentraining ab etwa Ende Mai und Rückkehr auf die Eisfläche in der heimischen Wildbräu-Arena in der letzten August-Woche. Spätestens bis dahin wollen die Klosterseer Verantwortlichen eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt haben, die bei der Vergabe der Playoff-Plätze auch in 2026/27 wieder ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen kann.
Die besondere Herausforderung oder Schwierigkeit dabei ist wie immer, dabei einige sehr viel finanzkräftigere Standorte (oder zumindest solche, die viel mehr ausgeben) hinter sich zu lassen und mit einem der kleinsten Budgets in der Spielklasse konkurrenzfähig zu sein. Auch weil die Mannschaft um Kapitän Vitus Gleixner, der ebenso wie Head-Coach Thomas „Birdy“ Vogl bereits frühzeitig seine Zusage für die nächste Saison gegeben hat, zuletzt mit der direkten Playoff-Qualifikation sehr überzeugend aufgetreten ist, sieht man im Verein keinen Grund, viel zu ändern.
„Wir wollen das Gros des Teams nach Möglichkeit zusammenhalten. Unsere Grundphilosophie beim EHC wird natürlich weiterhin der Einbau eigener Nachwuchstalente sein und insgesamt möglichst viele einheimische Spieler im Kader zu haben“, erklärte der Sportliche Leiter Marc Kerndl. Die ersten Unterschriften hat er in den letzten Wochen bereits eingesammelt. So setzten die Grafinger auf der Schlüsselposition zwischen den Pfosten weiterhin auf das bewährte Torhüter-Duo Lukas Steinhauer und Patrick Mayer. Aus der Hintermannschaft haben mit den Verteidigern Christian Hummer und Tobias Hilger zwei Eckpfeiler schon verlängert. Dazu gibt´s im Abwehrverbund jeweils einen Ab- und einen Neuzugang. Verlassen hat die EHCler der junge Defender Valentin Kroha, der sich seinem Stammverein TEV Miesbach angeschlossen hat. Zu den Klosterseern gestoßen ist Liam Hätinen, der bislang für den Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen Eishogs verteidigte. „Ein spielstarker und echter Zwei-Wege-Verteidiger, der hinten dicht machen und vorne Akzente setzten kann“, freut sich Cheftrainer Vogl über die Verpflichtung.