In einer Woche geht´s für die allermeisten Puckjäger des EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena noch einmal aufs Eis, bevor die Spinde in der Mannschaftskabine den Sommer über geräumt werden. Beim Wren-Cup, dem hochklassig besetzten Hobbyturnier von Ex-Spieler und Co-Trainer Bob Wren, werden die Rot-Weißen noch einmal die Schlittschuhe schnüren. Erwartet werden wie alljährlich auch einige namhafte Eishockeycracks anderer Standorte.
In die Eishockeyausrüstung steigen und die Schläger in die Hand nehmen wird auch der Sportliche Leiter Marc Kerndl, der dieser Tage auch die ersten wichtigen Personalien im Hinblick auf die Bayernliga-Saison 2026/27 verkünden konnte. Ganz oben auf der „to-do-Liste“ stand auch bei den Grafingern die Besetzung der Position des Cheftrainers. Und da wird alles bleiben wie gehabt. Nach bereits wegweisenden Vorgesprächen wurde die weitere Zusammenarbeit mit Head-Coach Thomas Vogl, der die Klosterseer in seinem ersten Jahr an der Bande auf direktem Weg in die Playoffs geführt hat, jüngst schriftlich festgehalten. „Wir sind mit der Arbeit von Birdy sehr zufrieden, dessen Handschrift man beim Auftreten unseres Teams in der vergangenen Spielrunde eindeutig gesehen hat. Daher freuen wir uns alle auf die nun vertraglich fixierte Fortsetzung der Zusammenarbeit.“
Der 49-jährige Eishockeylehrer erklärte, dass der EHC unabhängig weiterer Angebote sein erster Ansprechpartner gewesen sei: „Ich habe die Aufgabe hier im letzten Jahr mit einem Plan angetreten, will strukturell etwas aufbauen und entwickeln. Das werden wir jetzt gemeinsam fortführen.“ Mit den handelnden Personen und dem familiären Umfeld in der Bärenstadt komme er bestens klar. Zusammen mit den Vorständen und der Sportlichen Leitung bastelt Vogl bereits intensiv am Team der nächsten Saison, dass überwiegend das Gesichte des Bestandskaders tragen wird.
Mit der Zusage von Kapitän Vitus Gleixner konnten die Grafinger Mitte der zurückliegenden Woche bereits den ersten Baustein setzen. Der 26-jährige Stürmer hat zur letzten Saison das „C“ auf der Brust als Spielführer übernommen und die Verantwortlichen überzeugt. „Ich denke, Vitus hat die Rolle zu hundert Prozent angenommen und ausgeführt. Er hat das hervorragend gemacht und ist auch in der Kabine ein absoluter Leader“, freut sich Kerndl über dessen Entscheidung. Gute 20 Skorerpunkte (sieben Tore und 13 Assists) brachte Gleixner in der vergangenen Spielrunde auf sein Konto.