Am zurückliegenden Wochenende konnte man beim EHC Klostersee durchschnaufen. Mit den zwei Siegen zum Abschluss der Bayernliga-Hauptrunde gegen die Amberg Wild Lions (4:2) und bei den Schongau Mammuts (8:7 nach Verlängerung) am Freitag und Sonntag davor zurrten die Grafinger Platz fünf in der Abschlusstabelle des Bayerischen Oberhauses fest. Damit hatten die Rot-Weißen auch die direkte Playoff-Qualifikation in der Tasche und einige sehr viel höher eingeschätzte Gegner hinter sich gelassen.
Gegner der EHCler im Playoff-Viertelfinale sind die Landsberg Riverkings, die als Vierter über die Ziellinie gingen. Die Kempten Sharks (3.) treffen auf die Dingolfing Isar Rats (6.). Die weiteren zwei Paarungen und somit die Gegner von Hauptrunden-Primus Königsbrunn Pinguine und den Schweinfurt Mighty Dogs (2.) sind abhängig vom Ausgang der Pre-Playoffs (Serie „best of three“), die am 30. Januar, 1. Februar und optional 3. Februar gespielt wurden (und bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht beendet waren). Aufeinandergetroffen im Kampf um die letzten zwei freien Plätze in der oberen K.O.-Runde sind der TEV Miesbach (7.) gegen die Ulm/Neu-Ulm Devils (10.) und die Waldkraiburger Löwen (8.) gegen die Peißenberg Miners (9.).
Für die Mannschaften auf den Abschlusstabellenplätzen elf bis 16 (Schongau Mammuts, Buchloe Pirates, Geretsried River Rats, Pfaffenhofen Eishogs, Amberg Wild Lions und Eisbären Burgau) geht es ab dem kommenden Wochenende zusammen mit den beiden Verlierern der Pre-Playoff-Duelle in der Relegation um den Klassenerhalt. „Das dürfte richtig nervenaufreibend werden“, vermutet Marc Kerndl. Der Sportliche Leiter der Klosterseer erwartet in der Serie gegen die Riverkings wie auch Head-Coach Thomas „Birdy“ Vogl einen richtig engen und heißen Fight.
Der EHC-Cheftrainer, der in seiner noch aktiven Zeit vor zwei Jahrzehnten selbst einmal für Landsberg die Schlittschuhe geschnürt hatte, schätzt den Gegner sehr stark und ausgeglichen besetzt ein: „Die haben keinen richtigen Überflieger im Team, aber über alle Reihen gehobene Qualität. Ich bin überzeugt, dass wird eine geile Playoff-Serie. Beide Mannschaften spielen schnelles, hartes und intensives Eishockey.“ Die ersten zwei Matches der Serie „best of seven“ sind an diesem Freitag, 6. Februar (20 Uhr) in Landsberg und am Sonntag, 8. Februar (17.30 Uhr) in der Grafinger Wildbräu-Arena angesetzt.