Bereits am vergangenen Wochenende ging es für die besten acht Eishockey-Bayernligisten, darunter den EHC Klostersee, in die sogenannte „fünfte Jahreszeit“. Die Playoffs sind im übertragenen Sinne die Sahne auf der Torte oder auch das Tüpfelchen auf dem i. Die Grafinger Rot-Weißen haben es im Viertelfinale der K.O.-Runde mit den Landsberg Riverkings zu tun, die sich im bisherigen Saisonverlauf nicht unbedingt als „passender“ Gegner erwiesen hatten.
Vielleicht auch gerade deshalb wünschte man sich in der Truppe um Kapitän Vitus Gleixner die Lechstädter als Kontrahenten. Freilich ging man die Sache mit dem notwendigen Respekt an, wie Head-Coach Thomas „Birdy“ Vogl vor dem Auftakt erklärt hatte: „Die Riverkings haben keine extremen Überflieger im Kader, aber eine extrem gute Breite auf hohem Niveau. Damit kann man sie am ehesten mit uns vergleichen. Das ist ein sehr starker und ausgeglichener Gegner, weshalb ich überzeugt von einer geilen Playoff-Serie bin.“ Landsberg spiele wie auch seine Mannschaft schnelles, hartes und sehr intensives Eishockey.
Nach den ersten beiden Matches der Serie „best of seven“ – zumindest also vier Duelle, höchstens aber sieben – am vergangenen Wochenende stehen am Faschingswochenende die Partien drei und vier ins Haus. Am Freitagabend (20 Uhr) sind erneut die Landsberg Riverkings Gastgeber; Sonntag ab 17.30 Uhr hat der EHC Klostersee erneut Heimrecht in der Wildbräu-Arena. Zu einer fünften Begegnung käme es am Faschingsdienstag (20 Uhr) wieder in der Eishalle Landsberg.
In der ersten Playoff-Runde (Viertelfinale – Serie „best of seven“) ab Freitag, den 6. Februar, kommt es zu den folgenden Aufeinandertreffen (in Klammern die jeweilige Platzierung in der Abschlusstabelle der Hauptrunde):
Königsbrunn Pinguine (1.) – Peißenberg Miners (9.)
Schweinfurt Migthy Dogs (2.) – TEV Miesbach (7.)
Kempten Sharks (3.) – Dingolfing Isar Rats (6.)
Landsberg Riverkings (4.) – EHC Klostersee (5.)
Die beiden Verlierer der Pre-Playoffs sowie die Teams auf den Tabellenrängen elf bis 16 sind in zwei Relegationsgruppen aufgeteilt. Für die jeweils Dritt- und Viertplatzierten nach der Einfachrunde geht es in Playdowns gegen den Abstieg.
Gruppe A
Waldkraiburger Löwen, Schongau Mammuts, Geretsried River Rats und Amberg Wild Lions
Gruppe B
Ulm/Neu-Ulm Devils, Buchloe Pirates, Pfaffenhofen Eishogs und Eisbären Burgau