In der Eishockey-Bayernliga ist man auf die Zielgerade eingebogen. Im Playoff-Finale („best of seven“) stehen sich die Königsbrunn Pinguine und die Schweinfurt Mighty Dogs gegenüber, die in der vorangegangenen Hauptrunde auch die Plätze eins und zwei belegt hatten. Parallel kämpfen im Playdown-Endspiel die Pfaffenhofen Eishogs und etwas überraschend die Waldkraiburger Löwen um den Klassenerhalt.
Den Platz des Absteigers in der Saison 2026/27 werden entweder die Eispiraten Dorfen oder die Haßfurt Hawks einnehmen, die im Landesliga-Finale um den Aufstieg spielen.Man ist sich bei den Verantwortlichen des EHC Klostersee einig, dass man den „Derby-Gegnern“ Waldkraiburg und Dorfen die Daumen drückt.
Mitte der vergangenen Woche trafen sich die Klosterseer Vorstandschaft samt sportlicher Leitung, um sowohl das Abschneiden in der zu Ende gehenden Spielrunde aufzuarbeiten wie auch schon mal einen Blick nach vorne zu werfen. „Es wäre unter dem Strich sicher noch mehr möglich gewesen, beim Playoff-Aus sind ein paar Dinge eher unglücklich für uns gelaufen. Dennoch sehen wir die Saison und das Erreichte sehr positiv. Und auch finanziell sind wir gut über die Runden gekommen“, betonte der Sportwart und Sponsorenbeauftragte der Rot-Weißen, Max Kreitmaier.
Klar ist, dass der EHC in diesem Jahr keine „typische“ Saisonabschlussparty veranstalten wird. Dieser Ausstand ging zuletzt regelmäßig mit den Wren-Classics, dem diesmal am Osterwochenende stattfindenden hochklassigen Einladungsturnier von Ex-Spieler und inzwischen Co-Trainer Bob Wren, einher gegangen ist. Stattdessen schwebt den Machern ein Sommerfest vor (Termin noch offen), mit Trikotversteigerung, Einbindung der Nachwuchsabteilung, Hüpfburg für die Kleinsten und vieles mehr. Bis dahin soll auch das nächstjährige Team der Rot-Weißen, an dem der Sportliche Leiter Marc Kerndl zusammen mit den weiteren Verantwortlichen bereits kräftig bastelt, zumindest in groben Zügen stehen.
Ein Thema sind dabei eigene Nachwuchstalente aus der EHC-U20, die am vergangenen Wochenende ihre Punkterunde in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) Qualifikation 3-Süd mit einem hervorragenden dritten Platz beendet hat. Vor allem die Stürmer Tobias Nettesheim und Ferdinand Löchle konnten zuletzt schon etwas Seniorenluft schnuppern. Weitere Kandidaten im Kader sind die Verteidiger Patrick Kerndl und Moritz Werzinger. Torhüterin Miriam Siebert, die als Backup in der ersten Mannschaft auch schon mehrmals dabei gewesen ist, hingegen wird wohl im Frauenbereich ihre Karriere fortsetzen.