Tochter wurde hingerichtet: Die tragische Familiengeschichte des Lehrers Bayerlein beim Archivstammtisch

Der beliebte Grafinger Oberlehrer Karl Bayerlein unterrichtete von 1907 bis 1925 an der Volksschule in Öxing. Beim Archivstammtisch erfährt man seine tragische Familiengeschichte.  (Foto: Archiv der Stadt Grafing)
Der beliebte Grafinger Oberlehrer Karl Bayerlein unterrichtete von 1907 bis 1925 an der Volksschule in Öxing. Beim Archivstammtisch erfährt man seine tragische Familiengeschichte. (Foto: Archiv der Stadt Grafing)
Der beliebte Grafinger Oberlehrer Karl Bayerlein unterrichtete von 1907 bis 1925 an der Volksschule in Öxing. Beim Archivstammtisch erfährt man seine tragische Familiengeschichte. (Foto: Archiv der Stadt Grafing)
Der beliebte Grafinger Oberlehrer Karl Bayerlein unterrichtete von 1907 bis 1925 an der Volksschule in Öxing. Beim Archivstammtisch erfährt man seine tragische Familiengeschichte. (Foto: Archiv der Stadt Grafing)
Der beliebte Grafinger Oberlehrer Karl Bayerlein unterrichtete von 1907 bis 1925 an der Volksschule in Öxing. Beim Archivstammtisch erfährt man seine tragische Familiengeschichte. (Foto: Archiv der Stadt Grafing)

Im Rahmen des Begleitprogrammes zur Ausstellung „Von der Schiefertafel zum Whiteboard” geht es am Donnerstag, 25. Juni, im Museum der Stadt beim Archivstammtisch um die tragische Familiengeschichte des Lehrers Bayerlein und seiner Familie. Anhand der einschlägigen Überlieferung berichtet der Grafinger Archiv- und Museumsleiter Bernhard Schäfer darüber. Er freut sich auf regen Besuch der Veranstaltung. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Bayerlein war 18 Jahre lang Volksschulleiter

Für seine Schülerinnen und Schüler war er eine „einmalige Lehrkraft”: Karl Bayerlein leitete die Volkschule von 1907 bis 1925. Und noch die Nachkommen der einstigen Schulkinder des geschätzten Pädagogen wissen heute aus der mündlichen Überlieferung ihrer Eltern heraus nur Lobenswertes zu berichten.
Weniger bekannt ist dagegen die tragische Geschichte der Familie des beliebten Schulmannes. So verloren Karl Bayerlein und seine Frau Marie zwei ihrer Söhne im Ersten Weltkrieg. Eine Tochter kam mit ihrer Familie im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff auf München ums Leben und eine weitere Tochter wurde mit ihrem Mann von den Nationalsozialisten wegen „Wehrkraftzersetzung“ hingerichtet.

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