Die Sanierung der Mittelschule Tutzing geht in ihre letzte Phase. Das teilt die Gemeindeverwaltung mit. Nach derzeitigem Planungsstand soll das Projekt Ende 2026 vollständig abgeschlossen sein.
Die Terminplanung des Sanierungsprojekts hängt von einer Vielzahl ineinandergreifender Gewerke ab und wird eng von zwei erfahrenen Partnern begleitet: Die Bayerngrund GmbH verantwortet als Bauherrenvertretung und Projektleitung die übergeordnete Koordination, die Kling Consult GmbH übernimmt die Bauleitung vor Ort. Für die anstehende Übergangszeit bis zum Schuljahresbeginn zeichnet sich eine Änderung ab: Die bislang vorgesehene Interimsunterbringung auf dem Bundeswehrareal steht nach den Sommerferien nicht mehr zur Verfügung.
Ursprünglich war der Wunsch, die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Bauzeit übergangsweise in Liegenschaften auf dem Bundeswehrareal unterzubringen. Die Gesamtbauzeit hat sich durch eine Vielzahl von Herausforderungen verlängert. Die Bundeswehr selbst benötigt die Flächen nun dringend für ihre eigenen wachsenden Anforderungen und kann den bestehenden Mietvertrag daher nicht ein weiteres Mal verlängern. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Liegenschaft für Bundeswehrzwecke stehen unter einem sehr engen Zeitplan.
Um den Schulbetrieb sicherzustellen, haben die Projektverantwortlichen ihr Konzept angepasst: Anstelle der ursprünglich geplanten vollständigen Inbetriebnahme des sanierten Schulcampus soll nun zumindest ein Teil der Gebäude bereits zum Schuljahresbeginn regulär genutzt werden können. Die übrigen Bereiche folgen im weiteren Verlauf der Sanierung.
Für den Fall, dass unvorhergesehene Komplikationen diesen Zeitplan gefährden, arbeitet die Gemeinde zusätzlich an einem Rückfallplan. Ziel ist es, den Schulbetrieb in jedem Fall – auch bei unverhofften Verzögerungen – sicherzustellen.