Nach zwei intensiven Wochen voller neuer Eindrücke und wertvoller Erfahrungen sind sieben Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Starnberg von ihrem Austausch mit der Tung-Hai-Senior High School in New Taipei City zurückgekehrt. Der Austausch, der im Zeichen unterrichtlicher Zusammenarbeit und kulturellem Verständnis stand, war für die Teilnehmenden eine prägende Erfahrung. „Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell die Schülerinnen und Schüler die Sprachbarriere überwunden und gemeinsam an Projekten und Werkstücken gearbeitet haben“, resümieren die Lehrkräfte, die die Gruppe begleitet haben.
Die Schulpartnerschaft der beiden Schulen besteht seit dem Jahr 2019. Nach dem ersten Besuch von vier taiwanischen Schülerinnen und Schülern im Jahr 2024 stand nun der mit Spannung erwartete erste Gegenbesuch in Taiwan an. Vor kurzem tauchten die bayerischen Gäste tief in den Alltag vor Ort ein. So erhielten sie eine Einführung in die Kunst der Kalligrafie, nahmen engagiert bei 35 Grad am Sport-Unterricht teil und erstellten im Elektronik-Unterricht erfolgreich ihr erstes eigenes Video-Spiel. Einen besonderen Raum für den interkulturellen Austausch bot das gemeinsame Zubereiten landestypischer Speisen.
Abseits der Werkbänke und Klassenzimmer standen auch kulturelle Exkursionen auf dem Programm, darunter Besuche von Sehenswürdigkeiten in und rund um New Taipei City, beispielsweise der Tower Taipei 101, das National Palace Museum und der Longshan Tempel. Ein absolutes Highlight für die Gruppe war die Teilnahme an einer traditionellen Tee-Zeremonie.
„Besonders nachhaltig bleibt uns die große Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Taiwaner in Erinnerung“, berichten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Die Reise hat nicht nur fachliche Kompetenzen erweitert, sondern vor allem auch das gegenseitige Verständnis gestärkt und den Grundstein für weitere gemeinsame Projekte gelegt.
Nach diesem erfolgreichen Auftakt blickt das Staatliche Berufliche Schulzentrum Starnberg bereits mit Vorfreude auf den geplanten Gegenbesuch im kommenden Schuljahr. Solche internationalen Kooperationen leben vom Austausch – nicht nur zwischen den Schülern, sondern auch mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft. Denn die Erfahrung in Taiwan hat gezeigt, wie sehr junge Fachkräfte von dem Verständnis für internationale Arbeitsweisen und kulturelle Besonderheiten profitieren. Die Schule begrüßt in diesem Zusammenhang stets den Dialog mit Partnerbetrieben, die das Thema 'internationale Berufsbildung' ebenso als zukunftsweisend betrachten und an einer lebendigen Verbindung zwischen Unterricht und globaler Praxis interessiert sind.